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Nachrichten aus EbersheimIm Ebersheimer Album finden Sie viele Meldungen aus dem Ort. Alle aktuellen Nachrichten aus dem laufenden Monat und dem ganzen Jahr gibt es hier.

Das Weindorf

Stadtteil mit Kultur und Lebensqualität

 

Die wirtschaftlichen Ursprünge Ebersheims liegen im Weinbau. Mit 120 Hektar verfügt die Ebersheimer Gemarkung heute allein über mehr als die Hälfte der bestockten Rebfläche von Mainz. Den Ebersheimer Winzerinnen und Winzer ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ein modernes und frisches Profil aufzubauen. An den Ebersheimer Weinbaubetrieben führt in der Stadt und in Rheinhessen kein Weg mehr vorbei. Viele aktuellen Informationen gibt es hier.

Fluglärm

Diskussion um neue Flugrouten

 

Nach der Eröffnung der neuen Landesbahn des Frankfurter Flughafens im Oktober 2011 wird in Rheinhessen intensiv über den damit verbundenen Fluglärm diskutiert. Im Endausbau werden besonders Lörzweiler und Mommenheim, aber auch Harxheim sowohl von landenden als auch von startenden Flugzeugen überflogen. Aber auch Ebersheim, Nackenheim, Harxheim, Ober-Olm und Wackerheim werden dann stark betroffen sein. Viele aktuellen Informationen gibt es hier.

 

 

 

 

Thema:

Flugrouten und Fluglärm über Ebersheim

 

Flugrouten und Fluglärm über EbersheimSeit der Eröffnung der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens am 21. Oktober 2011kommt die Südumfliegung bei Westwind zur Anwendung . Das bedeuten bis zu 120 startende Flugzeuge, in einer konstanten Höhe von etwa 1.100 bis 1.800 Meter, pro Tag.

Die Flüge werden von der bisherigen Abflugroute, die Richtung Flörsheim, Hochheim und Wiesbadener Osten verläuft, nur allmählich auf die Südumfliegung verlagert werden. Flogen bisher rund 220 Maschinen am Tag auf der alten Route, sollen es bis 2013 nur noch zehn Prozent sein, bis 2020 zwei Prozent. Der Rest wird dann die neue Südroute nutzen.

Bei dieser Konstellation werden im Endausbau besonders Lörzweiler und Mommenheim, aber auch Harxheim sowohl von landenden (da in unmittelbarer Nähe zum Gegenanflug nicht nur eindrehende Flugzeuge) als auch von startenden Flugzeugen (tags und nachts) überflogen. Aber auch Ebersheim, Nackenheim, Harxheim, Ober-Olm und Wackerheim werden dann stark betroffen sein.

 

Weitere Entwicklungen

Und so entwickelt sich wahrscheinlich der Fluglärm in Ebersheim:

  • Seit Frühjahr 2012 wird die Südumfliegung genutzt
  • Ab August 2012 sollen weitere Flüge von der alten Tabum/Masir-Abflugroute auf die Südumfliegung verlagert werden. Dann werden auch schwerere Maschinen wie etwa Jumbojet, A 380 und MD 11 über die neue Südroute fliegen.

 

Informationsveranstaltung in Ebersheim

Der "Arbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm" hat zu einer Informationsveranstaltung am 14. März 2012, um 19.00 Uhr in die Töngeshalle eingeladen. Informieren zur Südumfliegung und dem damit verbundenen Fluglärm werden Herr Karsten Jacobs (Vorsitzender Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen e.V.) sowie Frau Katrin Eder (Umweltdezernentin Stadt Mainz).

Ankündigung der Veranstaltung lesen

 

 

Übersicht

Arbeitskreis Mainz-Ebersheim informiert über Fluglärm

 

Initiativen von Politik, Stadt und Kirchen

Ticker

Nachrichten zum Fluglärm

Linksammlung zum Fluglärm

Flugbewegungen grafisch verfolgen

 

 

 

 

 

 


 

 

Initiativen von Politik, Stadt und Kirchen

 

Bürgerinitiative in Mainz-Ebersheim

Arbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen FluglärmArbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm, Webseite

Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm, Facebook

 

 

 

Initiative des Ortsbeirats Ebersheim

Anfrage in der Sitzung am 19. Januar 2012, lesen

 

Initiative des Stadtrates

Fluglärm-Resolution des Mainzer StadtratesFluglärm-Resolution des Mainzer Stadtrates, lesen

Sonderseite der Stadt Mainz zum Fluglärm, lesen

 

 

 

Initiativen der Landespolitik

Gemeinsamer Beschluss des Landtags Rheinland-Pfalz:
Bürgerinnen und Bürger vor Fluglärm schützen – Alternativen gegen eine weitere Steigerung des Flugverkehrs in der Region Rhein-Main stärken – Zusätzlichen Fluglärm in Mainz, Rheinhessen und der Naheregion verhindern, Antrag der Fraktionen der SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (S. 611), lesen

Unterstützung der Landesregierung Rheinland-Pfalz, lesen

 

Initiativen der Kirchen

Brief der evang. und kath. Mainzer Dekanate an die Bundeskanzlerin zu einem gesetzlich verankertes Nachtflugverbot und ein Anti-Lärm-Paket, lesen

Mehr Informationen zum Engagement der Ebersheimer evang. Kirche hier

Pfarrbrief der Kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius Mainz-Ebersheim 8/2011: Das Katholische Dekanat Mainz-Stadt unterstützt ausdrücklich die Bürgerinitiativen in Rhein Main gegen Fluglärm und die deutschen Bischöfe zeigen die Bedrohung der Schöpfung durch den steigenden Flugverkehr auf.

 

 

 


 

 

 

Ticker

 

16. Mai 2012
Allgemeine Zeitung: Fluglärm ist ein bedeutsamer Faktor beim Wohnungskauf, betont der Immobilienkompass

"...Capital" schreibt nach Rücksprache mit vier städtischen Immobilienmaklern aber auch, dass Mieter und Käufer durch vermehrten Fluglärm kritischer geworden sind. Von Mehrfachbesichtigungen nach Eröffnungen der Nordwest-Landesbahn ist die Rede. "Bei Kaufentscheidungen ist inzwischen der Grad der Belastung durch Fluglärm ausschlaggebender als der Preis, vor allem bei Objekten jenseits der 700 000-Euro-Grenze. Wer sich mit dem Geräuschpegel nicht arrangieren will, meidet die Gegend komplett", so die Zeitschrift."

 

14. Mai 2012
Landesregierung Rheinland-Pfalz: Fluglärmentlastung für Mainz und Rheinhessen möglich

""Mit Veränderungen von An- und Abflugverfahren am Flughafen Frankfurt/Main können die Stadt Mainz und das angrenzende Rheinhessen erheblich von Fluglärm entlastet werden", so hat Infrastrukturminister Roger Lewentz die Ergebnisse von zwei vom rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium in Auftrag gegebenen Gutachten zusammengefasst ... Vom Gutachter wird im Wesentlichen Folgendes vorgeschlagen: • die Anhebung der Flughöhen bei den südlichen und nördlichen Gegenanflügen um 1000 Fuß; • eine Staffelung der Flugzeuge in größerer Höhe (10.000 Fuß) und die konsequente Ausgestaltung der Anflugverfahren als CDA-Anflüge (Continuous Descent Approach - kontinuierliche Sinkflugverfahren); • die Umsetzung des Point-Merge-Verfahrens (Reissverschluss-System beim Anflug mit einem zentralen Sammelpunkt in großer Höhe) als Zukunftsprojekt..."

 

23. April 2012
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen: Posch will Planergänzungsverfahren umgehen

"...Er plant eine ganz kurzfristige und schnelle Plankorrektur, um die Auflage des Nachtflugverbotes in den Planfeststellungsbeschluss einzuarbeiten. Schnell klingt erst mal gut, ist es aber nicht. Herr Posch will damit der Bevölkerung die Möglichkeit nehmen, Einsprüche gegen das eigentlich notwendige Planergänzungsverfahren einzureichen..."

 

4. April 2012
Allgemeine Zeitung: Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen

Ebersheimer Album: Urteil - Nachtflugverbot gilt weiterhin auch über Ebersheim

 

20. März 2012
STARTfrei: DFS hat ein neues Funkfeuer in Nauheim

"Pünktlich zu Beginn des Sommerflugplans hat die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ein neues Funkfeuer für die Abflüge vom Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen. Das sogenannte UKW-Drehfunkfeuer steht auf einem stillgelegten Autobahnparkplatz an der Autobahn A67 in der Nähe des Rüsselsheimer Dreiecks ... Mit Hilfe dieser neuen Anlage können Flugzeuge, die der Südumfliegung folgen, unabhängig von den Startbahn-West-Abflügen zum Start freigegeben werden. Damit muss die unter Lärmaspekten ungünstigere Flugroute nicht mehr länger genutzt werden ... Wegen der neuen Nordwest-Landebahn musste eine neue Abflugroute für die Abflüge nach Westen gefunden werden."

 

15. März 2012
Sitzung des Ortbeirats

Top 8.2 Antwort auf gemeinsame Anfrage Nr. 0227/2012 der Ortsbeiratsfraktionen Mainz-Ebersheim "Fluglärm", Beschluss: zur Kenntnis genommen

 

14. März 2012
Allgemeine Zeitung: Nachtflugverbot für Frankfurter Flughafen greifbar nah

"Ein dauerhaftes Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen ist in greifbare Nähe gerückt. Am zweiten Tag des Prozesses um Nachtflüge und Fluglärm ließ das Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig erkennen, dass es das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes aus dem Jahr 2009 bestätigen will. ... Die Richter in Leipzig wollen ihr Urteil am 4. April verkünden. "

Ebersheimer Album: Südumfliegung: Großes Interesse an Informationen zum Fluglärm

 

13. März 2012
Allgemeine Zeitung: Erster Verhandlungstag in Leipzig: "Flughafen passt nicht in dicht besiedelte Region"

 

7. März 2012
FAZ.NET: Verfahren zu Flughafen-Ausbau: Die Erwartungen an Leipzig sind hoch 07.03.2012 - Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt nächste Woche über den Ausbau des Flughafens. Das Interesse ist riesig.

"...Das Bundesverwaltungsgericht wird angesichts der Fülle der Fragen voraussichtlich zwei Tage verhandeln ... Der Hinweis des Senats, auch grundsätzlich die Berechnung des Fluglärms erörtern zu wollen, hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Sollten tatsächlich die Grundlagen für die Werte in Zweifel gezogen werden, dann hätte dies ein sehr aufwändiges Planergänzungsverfahren zur Folge. Schutzzonen, sogar Siedlungsbeschränkungsflächen müssten womöglich neu definiert werden. Dies alles aber bleibt Spekulation bis zu einem Urteil in Leipzig. Noch vor Ostern, so heißt es, sei damit zu rechnen."

 

2. März 2012
Main-Spitze: CDU in Nauheim bekräftigt Klage gegen die Südumfliegung

"...So sei es schwer nachvollziehbar, warum bestehende Flugrouten entlastet und bis 2020 alles auf die Südumfliegung verlagert werden soll. Die bisherigen Abflugrouten, die in Richtung Flörsheim, Hochheim und Wiesbadener Osten verlaufen, sollten deshalb nicht vollends zu Lasten der Südumfliegung aufgegeben werden. Erschwerend komme noch dazu, dass ab August schwerere Maschinen wie etwa Jumbojet, A 380 und MD 11 über die neue Südroute fliegen. Das werde zu noch mehr Fluglärm führen..."

 

29. Februar 2012
Landesregierung Hessen: Ministerpräsident Volker Bouffier, Wirtschaftsminister Dieter Posch und Vertreter der Luftverkehrswirtschaft stellen Maßnahmenpaket für eine Ausweitung des Schallschutzes vor: "Es wird leiser werden"

Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen: Maßnahmenpaket von Bouffier verdient den Namen nicht

...Die startenden Flugzeuge über die Südumfliegung werden erst gar nicht angegangen..."

 

17. Februar 2012
Allgemeine Zeitung: Start für Funkfeuer am 23. März

"Die Bauarbeiten für das neue Funkfeuer sind mittlerweile abgeschlossen, ist von der Deutschen Flugsicherung (DFS) zu hören, derzeit werde noch die Technik eingebaut. Zieldatum für die Inbetriebnahme des Funkfeuers bei Nauheim sei Freitag, 23. März. ... Nicht die Inbetriebnahme des Funkfeuers sorge aber automatisch für mehr Flugzeuge, sondern etwa die Verlagerung von schwereren Flugzeugen (heavy und superheavy) wie A 340 oder A 380, die ab Herbst (wahrscheinlich September/Oktober) die Südumfliegung nutzen sollen. Dieser Zeitpunkt sei um ein Jahr vorgezogen worden, so die DFS..."

 

13. Februar 2012
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen: Taskforce Flugwegoptimierung versagt auf ganzer Linie

 

2. Februar 2012
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen: Die Mogelpackung Südumfliegung – Lärmverschiebung statt Lärmreduzierung

 

1. Februar 2012
Allgemeine Zeitung: Höhere Anflüge werden geprüft - Anhebung um 300 Meter könnte Entlastung für Mainz, Wiesbaden und Rheinhessen bringen

Keine Hoffnung auf Verbesserungen gibt es für Ebersheim.

"...Weniger gute Nachrichten hingegen für Bürger, die unter der so genannten Südumfliegung leben - einer Startroute, die von Frankfurt aus einen Schwenk nach Südwesten macht: Im August sollen weitere Flüge von der alten Tabum/Masir-Abflugroute auf die Südumfliegung verlagert werden. Dann werden auch schwerere Maschinen wie etwa Jumbojet, A 380 und MD 11 über die neue Südroute fliegen, die die Gebiete südlich von Rüsselsheim sowie Rheinhessen und Mainz belastet. Vor dem 21. Oktober 2011, als die Nordwest-Landebahn in Betrieb ging, flogen noch rund 220 Maschinen am Tag auf der alten Tabum/Masir-Route über Flörsheim, Hochheim und Wiesbaden. Im kommenden Jahr sollen es laut DFS nur noch fünf bis acht Prozent sein. Der Rest nutzt die Südumfliegung."

 

31. Januar 2012:
Frankfurter Rundschau: Flugsicherung optimiert An- und Abflüge

 

27. Januar 2012
Ebersheimer Schaufenster: Fluglärm über Mainz und Rheinhessen - auch über Ebersheim?

"...Deshalb laden wir Sie alle herzlich zu einer Informationsveranstaltung am 14. März 2012, um 19.00 Uhr in die Töngeshalle ein. Wir freuen uns, dass wir kompetente Persönlichkeiten als Referenten zu diesem Thema gewinnen konnten. Unter anderem informieren Sie Herr Karsten Jacobs (Vorsitzender Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen e.V.) Frau Katrin Eder (Umweltdezernentin Stadt Mainz)."


19. Januar 2012
Allgemeine Zeitung: Umweltausschuss Mainz: Stadt klagt nicht gegen Südumfliegung - Sparmaßnahmen für Grünamt

"Außerdem sehe die Stadt Mainz auch selbst von einer Klage gegen die Südumfliegung ab, da ... es im Falle eines Klageerfolgs auch nicht absehbar sei, ob nach Änderung der Flugrouten eine Neubelastung für Mainz entstünde."

Sitzung des Ortsbeirats:

Der Ortsbeirat stellt eine Anfrage an die Verwaltung im Zusammenhang mit dem zu erwartenden Fluglärm.

 

14. Januar 2012
Allgemeine Zeitung: Mit der Kirche gegen den Fluglärm - Mainz ruft zur Teilnahme an Montagsdemos auf

 

4. Januar 2012
Allgemeine Zeitung: Protest-Post aus Mainz: Beck-Brief an Bouffier kritisiert Fraport-Äußerungen

"Als "Kampfansage an Mainz und die gesamte Region", kritisiert Bürgermeister Günter Beck (Grüne) jüngste Äußerungen der Fraport. In einem Brief an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) bezieht sich Beck auf eine Werbeschrift der Fraport AG, in der als Ziel genannt sei, 2020 zur europaweiten Nr.1 im Passagiersektor zu werden..."

 

23. Dezember 2011
Allgemeine Zeitung: Fluglärm - Kreis macht mit bei Klage und Rhein zum Fluglärm: «Wichtig ist, dass was passiert»

Spiegel-Online: Flughäfen Laute Nacht, zornige Nacht

"...Im Minutentakt dröhnen Jets über Wohngebiete, der Krach lässt Anwohner verzweifeln: Hessens Landesregierung hat die Lärmbelastung durch die neue Frankfurter Landebahn massiv unterschätzt. Nun wächst der Wut der Bürger - und die Angst der Politik vor einem neuen Stuttgart 21."

 

20. Dezember 2012
In Ebersheim kommt erstmals ein Arbeitskreis gegen Fluglärm zusammen.

Bericht hier

 

19. Dezember 2011
Allgemeine Zeitung: Nach Fluglärm-Gipfel in Wiesbaden: Bouffier will Maßnahmen-Paket schnüren

"...Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) hatte der Fluglärmdebatte in der vergangenen Woche neuen Schwung verliehen. Bei seiner Nominierung zum Oberbürgermeisterkandidaten hatte er in Frankfurt einen Fünf-Punkte-Plan zur Minderung des Fluglärms präsentiert. Darin fordert er unter anderem auch ein dauerhaftes Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen. Dieser Vorstoß hatte in den eigenen Reihen für Verblüffung und bei Bouffier für erhebliche Verärgerung gesorgt. Eine ähnliche Position wie Rhein hatte wenig später auch der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Florian Rentsch, vertreten..."

 

10. Dezember 2011
Allgemeine Zeitung: Bürgerversammlung zum Fluglärm

"Eine Einwohnerversammlung zum Thema Fluglärm veranstaltet die Stadt am nächsten Dienstag. Unter dem Motto "Fluglärm und kein Ende? Wie wehrt sich Mainz? Was können die betroffenen Bürgerinnen und Bürger tun?" soll am Dienstag ab 18 Uhr im Gutenberg-Saal der Rheingoldhalle diskutiert werden..."

 

3. Dezember 2011
Allgemeine Zeitung: Brüssel hat ein Herz für Flughäfen - EU-Kommission plädiert bei Lärmschutz für "ausgewogenen Ansatz

"...So pocht Brüssel im "Flughafen-Paket" darauf, dass der Schutz der Flughafenanwohner vor Lärm und die möglichen Auswirkungen etwa von Nacht- und Überflugverboten auf den Luftverkehr "sorgfältig gegeneinander abgewogen werden". Es gelte, "auch die Kosten zu berücksichtigen, die durch Kapazitätseinbußen und die Folgen für das Wirtschaftswachstum einer Region entstehen". Allerdings soll es den Flughafenbehörden erleichtert werden, besonders laute Jets außer Dienst zu stellen..."

 

1. Dezember 2011
Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Ebersheim

 

24. November 2011
Allgemeine Zeitung: Südumfliegung: So wird geflogen - unterschiedliche Spuren an "Westwind-Tagen"


"Aufmerksame Beobachter im Rhein-Main-Gebiet rieben sich an den vergangenen Tagen verwundert die Augen: Obwohl am 17. und 18. November jeweils Westwind herrschte, zeigen die Radarspuren, dass die so genannte Südumfliegung höchst unterschiedlich geflogen wurde ... Und noch etwas fällt auf: Die sogenannte "Route 5", also der Ast, der schnurstracks durch Rheinhessen verlaufen sollte, bis im Frühjahr die Route 13 weiter im Süden geflogen wird, ist bei den Radarspuren praktisch nicht erkennbar..."

Anmerkung:
Die in der AZ aufgezeigten Erkenntnisse decken sich mit den Wahrnehmungen in Ebersheim. Seit dem 21. Oktober fliegen bei Ostwind zwar mehr Flugzeuge im Landeanflug dirket über den Ort. Dauerhaft laut wird es jedoch nicht. Westwind hat es seit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn relativ selten gegeben. Aber auch bei dieser Wetterlage war von dem befürchteten Lärmteppich in Ebersheim nicht viel zu spüren. Die Gründe hierfür werden langsam deutlich: Die angekündigte Route 5 zwischen Hechtsheim und Ebersheim wird so gut wie nicht geflogen. Insoweit gibt es keine Belastungen im Norden von Ebersheim. Auch im Süden gibt es derzeit keinen vermehrten Lärm, da die Südroute noch nicht beflogen werden kann. Das kommt erst im Frühjahr. Wo sind dann aber die startenden Flugzeuge? Diese fliegen bei Westwind nach dem Start zunächst Richtung Südwesten, durch den Kreis Groß-Gerau. Anschließend drehen sie über dem Rhein noch in Hessen nach Norden ab (der so genannte Tabum-Nordast der Südumfliegung - Tabum neu: nordöstlicher Ast). Folge: Noch relative Ruhe in Ebersheim.

 

23. November 2011
VG Nieder-Olm: Unterschriftenaktion zum Nachtflugverbot

 

22. November 2011
VG Nieder-Olm: Der Fluglärmbeauftragte informiert: Petition zum Schutz vor Fluglärm

"...Gefordert wird u.a. ein Nachtflugverbot von 22:00 bis 06:00 Uhr und lärmärmere An- und Abflugverfahren. Bei der Abwägung zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bevölkerung in Folge von Stress und Schlafentzug durch Fluglärm und den wirtschaftlichen Notwendigkeiten müssen die Belange der betroffenen Menschen vorrangig berücksichtigt werden..."

 

17. November 2011
ntv: Investitionen auf Eis gelegt - Lufthansa Cargo zieht Reißleine

"Das vorläufige Nachflugverbot in Frankfurt ruft Lufthansa Cargo auf den Plan. Die Lufthansa-Frachttochter nimmt vorerst von Milliardeninvestitionen Abstand. Das Unternehmen wartet nun auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts. Diese soll im März fallen..."

 

16. November 2011
Initiative Zukunft Rhein-Main: Taskforce soll Flugrouten optimieren

"...Die kürzlich von Verkehrsminister Posch ins Leben gegründete gegründete Taskforce "Flugwegoptimierung" beim FFR (siehe Eintrag vom 26.10.) hat das erste Mal getagt. Die Gruppe, die aus Vertretern der Luftverkehrswirtschaft, des Ministeriums und der Fluglärmkommission besteht, soll untersuchen, wie durch Optimierung von Flugrouten und Flugverfahren die Fluglärmbelastung verringert werden kann, die derzeit in der Region für heftige Proteste sorgt. Die Task Force hat bereits eine Anzahl Vorschläge gesammelt, unter anderem für lärmärmere Anflugverfahren mit größeren Flughöhen, für neue Abflugverfahren und organisatorische Verbesserungen. Priorität liegt derzeit auf kurzfristigen Maßnahmen, die ohne Genehmigungsverfahren implementiert werden können. Bis Januar will man untersuchen, was von den Vorschlägen umsetzbar ist...."

15. November 2011
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen e.V.: Erste Montagsdemo ist ein Erfolg

 

2. November 2011
Fluglärm-Resolution des Mainzer Stadtrates

 

22. Oktober 2011
15000 Menschen demonstrieren in Mainz gegen Fluglärm und die Südumfliegung.

Bericht hier

 

21. Oktober 2011
Die neue Landebahn geht in Betrieb

Allgemeine Zeitung: Frankfurt: Neue Landebahn in Betrieb - Streit um Nachtflüge geht weiter

Allegmeine Zeitung: Flugrouten: Nun geht es vor Gericht SÜDUMFLIEGUNG Rheinland-Pfalz wehrt sich / Kommunen, Kreis und Land teilen sich die Kosten

Anmerkung: Erstmals problematisiert die AZ das Abstimmungsverhalten des damaligen Beigeordneten Reichel, da hiermit möglicherweise Rechtswirkungen zu Lasten der Mainzer und auch Ebersheimer Bevölkerung verbunden sind.

"...Die Stadt Mainz lässt derzeit noch juristisch prüfen, ob sie klagt, wie ein Sprecher sagte. So geht es darum, ob das Vorhaben mit einer laufenden Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht zu vereinbaren ist. Nach Informationen dieser Zeitung gibt es womöglich aber auch juristische Bedenken wegen des Abstimmungsverhaltens des früheren Mainzer Umweltdezernenten Wolfgang Reichel (CDU): Dieser hatte im Frühjahr bei der entscheidenden Sitzung der Fluglärmkommission für die Südumfliegung gestimmt, nachdem der Versuch gescheitert war, eine Entscheidung aufzuschieben..."

 

20. Oktober 2011
Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Ebersheim

Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Fraport-Chef soll wegen Fluglärm vermitteln

Anmerkung: Was bedeuten die Gespräche der Stadt Wiesbaden mit Fraport und der DFS mit dem Ziel, den Lärm in "dünner" besiedelte Gebiete zu verschieben?. Die AG Rheingau hat die Antwort aufgezeigt: Startrouten sollen bis nach Bingen geführt werden, also auch Rheinhessen noch stärker belastet werden, als geplant.

 

12. Oktober 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Mainzer Fluglärm-Gegner freuen sich über Kasseler Urteil zum Nachtflugverbot

 

11. Oktober 2011
Hessischer Verwaltungsgerichtshof: Vorläufig keine Nachtflüge am Flughafen Frankfurt am Main

"...Der Senat hat die nunmehr mit dem Ziel eines "Nachtflugverbots" gestellten Eilanträge angesichts der für den 21. Oktober 2011 beabsichtigten Inbetriebnahme der Nordwestbahn und damit auch der in dem Planfeststellungsbeschluss zugelassenen Flüge in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr zum Anlass genommen, seinen Beschluss vom 15. Januar 2009 in diesen Punkten von Amts wegen abzuändern. Der Senat hat mit Urteil vom 21. August 2009 (11 C 227/08T u. a.) schon festgestellt, dass die Zulassung der Flüge in der so genannten "Nachtkernzeit" zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr wegen Verstoßes gegen das Abwägungsgebot fehlerhaft sei, den Planfeststellungsbeschluss insoweit aufgehoben und den Antragsgegner zur Neubescheidung im Wege der Planergänzung verpflichtet, und hält an dieser auf mehrere tragende Gründe gestützten Entscheidung fest. Demnach ergibt die in den Eilverfahren zu treffende, eigenständige Ermessensentscheidung, dass die durch den Nachtfluglärm abwägungserheblich betroffenen Antragsteller mit ihren Klagen in diesem Umfang Erfolg hätten. Ihr Aussetzungsinteresse überwiegt infolge dessen das Interesse am Sofortvollzug dieser Regelungen des Planfeststellungsbeschlusses... "


ZDF-Online: Gericht stoppt Nachtflüge am Flughafen Frankfurt - Vorerst keine Starts und Landungen zwischen 23 und 5 Uhr

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat am 11. Oktober beschlossen, dassvorerst keine Nachtflüge (23-5 Uhr) am Frankfurter Flughafen als Ausnahmegenehmigung stattfinden dürfen. Ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidungen im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes besteht nicht

 

29. September 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: "Lärm nicht hinnehmbar" - Stadt ruft zur Teilnahme an Demo gegen Fluglärm am 22. Oktober auf

 

27. September 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Rheinland-Pfalz: Landtagsfraktionen wollen gemeinsam gegen Fluglärm kämpfen

Auszug: "Und sie bewegen sich doch: Rot-Grün und CDU-Opposition im Mainzer Landtags wollen das Kriegsbeil beim Thema Fluglärm begraben. Wie Sprecher aller Fraktionen am Dienstag erklärten, sei es Ziel, einen gemeinsamen Antrag gegen Fluglärm und neue Flugrouten im Landtag einzubringen."

 

15. September 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: "An Klage geht kein Weg vorbei" - Gesellschaft für humane Luftfahrt ruft Mainzer zum Protest auf

 

14. September 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Aufruf zur Fluglärm-Demo

 

31. August 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Fluglärm: Seit 10. März wird tiefer geflogen - "Riesige Beschwerdewelle"

"Dennoch gibt die Fluglärmkommission der DFS einen klaren Auftrag mit: Sie soll "sämtliche Möglichkeiten der Optimierung des Anflugsystems prüfen und damit eine Anhebung der Überflughöhen erreichen ... An der neuen Südumfliegung, einer Abflugroute, die ab 21. Oktober genutzt werden soll, wird aus Sicht der Fluglärmkommission nicht mehr gerüttelt – sehr zum Ärger der Rheinland-Pfälzer, die bereits mit eine Klage gedroht haben"

 

29. August 2011
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen e.V.: Rechtsgutachten für Klage vorgestellt

 

20. August 2011
Artikel in der Allgemeine Zeitung: Bürgerversammlung - Alle Flugrouten tangieren Ober-Olm

Artikel in der FAZ.NET: "Fluglärm drückt Preise" - Wertverlusten bei Häusern in Rheinhessen

 

18. August 2011


Die DFS Deutsche Flugsicherung veröffentlicht erstmals Karten zu den neuen Abflugrouten.

Karten

Erläuterungen

 

 

Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Ebersheim

Beitrag hier

 

11. August 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Südumfliegung genehmigt: Bundesamt gibt grünes Licht für neue Abflugrouten

Pressemeldung der Landesregierung: Klage gegen Südumfliegung

 

Beitrag hier

 

3. August 2011
Artikel im Wiesbadener Kurier: Hessens Wirtschaftsminister Posch sieht geringe Chancen für Flugrouten-Änderung

 

30. Juli 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Nachbesserung bei Routen gefordert

 

29. Juli 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Unterstützung für Nachtflugverbot - Präsident des Umweltbundesamtes Flasbarth fordert Schutz der Bevölkerung

Flasbarth macht sich für ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr stark bei städtischen und stadtnahen Flughäfen.

 

28. Juli 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Resignation aufbrechen - Grüne laden zum Runden Tisch und fordern dazu auf, Position zu beziehen

Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Südumfliegung verhindern - Bürgerinitiative gegen Route 13 über Nierstein hat bereits 200 Unterstützer

Auszug: "Die Maximalziele der neuen Initiative seien deshalb eine Verhinderung der Südumfliegung über Nierstein, sprich der Route 13, eine Rückverlegung der Anflugbahnen nach Norden, ein absolutes Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr und eine Lösung für ganz Rheinhessen. "

 

26. Juli 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: "Stadt und Land haben geschlafen" - Ebersheimer Ortsvorsteher befürchtet deutliche Zunahme von Fluglärm

 

27. Juli 2011
Die Lufthansa Cargo AG kritisiert bei einer Dabatte auf dem den Vorstoß des Umweltbundesamtes für ein Nachtfllugverbot von 22 bis 6 Uhr.

 

14. Juli 2011
Sonderseite in der Allgemeinen Zeitung
Innenminister kritisiert Flugsicherung
Und das sagt die DSG zu den Vorschlägen
Ehemaliger Flugkapitän hält Alternativen zu bisherigen Verfahren für möglich

Bericht im SWR: Rheinland-Pfalz verschärft Gangart gegen Fluglärm

"Höfken erklärte weiter, sie wolle gemeinsam mit Innenminister Roger Lewentz (SPD) beim Bund weniger belastende Flugrouten durchsetzen. Außerdem wolle man erreichen, dass das zugesagte Nachtflugverbot durchgesetzt und die bisher genehmigten Ausnahmen wieder zurückgenommen werden. Man behalte sich die Möglichkeit einer Klage vor, fügte Lewentz hinzu. Er kritisierte zudem, die hessische CDU/FDP-Landesregierung setze sich über frühere Vereinbarungen hinweg."

 

9. Juli 2011
Allgemeine Zeitung vom : Granold: Flugroute 13 soll rasch kommen
Nach Informationen von MdB Granold soll die Flugroute 13 rasch kommen. Die Planungen seien weit fortgeschriftten. Diese dürften mehr Lärm für Lörzweiler, Mommenheim, Harxheim und Ebersheim bedeuten.


1. Juli 2011
Artikel in der Allgemeinen-Zeitung: Entscheidung zu Südumfliegung in vier Wochen - Ministerium braucht noch Zeit
Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) hatte eine Entscheidung ursprünglich für Anfang Juli angekündigt. Überraschend hat sich nun das Bundesjustizministerium weitere vier Wochen Bedenkzeit erbeten.

 

22. Juni 2011
Artikel im Mittelrhein-Tageblatt: Fluglärm – Minister Roger Lewentz: Schutz vor Fluglärm muss Vorrang haben

SWR Fernsehen: Wem gehört die Nacht? Der Streit um das Nachtflugverbot am Flughafen Frankfurt

Anmerkung: Eine bemerkenswerte Diskussion. Der Vertreter der Lufthansa Cargo hat den Verzicht auf das Nachtflugverbot gefordert und dabei auf die vielen Arbeitsplätze und die große Bedeutung des Frankfurter Flughafens für die europäische Logistik hingewiesen. Aus diesem Grunde hätten deshalb die Gesundheit tausender Menschen in Rheinhessen und beispielsweise die von Wein und Tourismus abhängingen Arbeitsplätze der Region eindeutig zurückzustehen. Der Versuch, einen vernüftigen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zu finden, sei nicht nötig.

 

21. Juni 2011
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen erhält Vereinsstatus


Ziele des Vereins: "Als Erstes gilt es Fluglärm zu verhindern. Dazu gehört z.B. die Verhinderung des Ausbaus und ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr in Kombination mit einer starken Verminderung der Flugbewegungen zwischen 18 bis 22 Uhr. Danach muss der Fluglärm, unter Nutzung aller technischen Möglichkeiten sowie durch die Einführung von lärmärmeren An- und Abflugverfahren, reduziert werden. Hier ist eine Begrenzung des Flugverkehrs und des Fluglärms über Wohngebieten zwingend erforderlich. Nach Ausschöpfung der erstgenannten Ziele gilt es den RESTfluglärm fair zu verteilen. Dies bedingt eine Einbindung aller Anrainer in ein Flugroutenkonzept, von Königstein bis weit in den Süden von Rheinhessen."

 

17. Juni 2011
Wegen des neuen Towers in Frankfurt und der damit verbundenen Eingewöhnungsphase der Fluglotsen starten die Flugzeuge bei Westwind vorübergehend seit dem 14. Juni 2011 von der Startbahn West Richtung Süden - ein Vorgeschmack auf die geplante Südumfliegung ab Oktober. Benutzt wird die Variante 13, MASIR (kurz+nacht). Sie verläuft über Nierstein, zwischen Lörzweiler und Mommenheim, Ober-Olm und überquert den Rhein bei Wackernheim. In den Stoßzeiten wird die Route alle drei Minuten überflogen bei einer Höhe von ca. 1800 Metern.

Artikel in "Wir in Rheinhessen": Rheinhessens Zukunft unter dem Lärmteppich wird Gegenwart

 

16. Juni 2011
Artikel in der Allgemeinen Zeitung: Weisenauer machen mobil


Auszug: "Fast in jedem Mainzer Stadtteil haben sich bereits Initiativen und Arbeitskreise gegründet, um gegen den Fluglärm vom Frankfurter Flughafen vorzugehen. Nur in Weisenau blieb es bislang ruhig. Und das, obwohl die Weisenauer von allen Mainzern wohl am meisten vom Fluglärm betroffen sind. "

 

9. Juni 2011
Artikel im Wiesbadener Kurier mit Karte: Flugrouten-Debatte: Genehmigung der neuen Südumfliegung frühestens im Juli

Artikel im Wiesbadener Kurier: Deutsche Flugsicherung ändert Flughöhen über Wiesbaden: 300 Meter höher

 

1. Juni 2011
Es haben sich über bereits 100 Unterstützer einer Privatklage gegen die neuen Flugrouten in Rheinhessen gefunden.

Nicht nur aufgrund des Protestes aus Wiesbaden, sondern auch wegen Vorschlägern der Fluglärmkommission soll über Wiesbaden und den nachfolgenden Orten der Gegenanflug wieder um 300 Meter angehoben werden. Anscheinend soll dies nicht auch gleichzeitig in Rheinhessen und Mainz gemacht werden. Die Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen fragt: "Sind die Rheinhessen Bürger zweiter Klasse, denen nicht geholfen werden muss? Auch wir leiden unter dem Gegenanflug, besonders seit der Absenkung vom 10.03.2011."

 

28. Mai 2011
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat sich am 22. März für die Variante 7 ausgesprochen. Die wird jetzt auch Variante 5m genannt und ist mittlerweile als Betriebsrichtung 25 registriert.

Es wird aber über den Oktober hinaus eine Weile dauern, bis Variante 7 im Dauereinsatz geflogen werden kann, weil erst einmal ein Navigationssystem - ein Funkfeuer - installiert werden muss – das sogenannte VOR. Wo dies geschieht, ist noch völlig unklar.

Bis zur Einrichtung eines Funkfeuers wird die Variante 5. Diese verläuft zwischen Ebersheim und Hechtsheim.

Karte

 

26. Mai 2011
Artikel in der AZ: "Gegen Fluglärm an einem Strang ziehen"

Artikel im Wiesbadener Kurier: Flieger sollen Mindestflughöhe einhalten

 

25. Mai 2011
Artikel in der Wormser Zeitung: Initiative gegen Fluglärm wird Verein

Artikel in der AZ: Hechtsheim - Offener Brief an Ramsauer

 

21. Mai 2011
Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Ebersheim

 

20. Mai 2011
Echo-Online: "Der jetzige Lärm ist nur Vorgeschmack"

 

12. Mai 2011
In Ebersheim wird auch auf Initiaitve von Mitgliedern des Ortsbeirats und des Ortsvorstehers eine Fluglärmmessstation in Betrieb genommen.

Bericht hier

 

28. April 2011
Zum ersten Mal ist in einer Mainzer Zeitung zu lesen, dass Ebersheim vom Fluglärm betroffen sein wird. AZ: "Route 13 dürfte mehr Lärm für rheinhessische Gemeinden wie Lörzweiler, Mommenheim, Harxheim und auch Ebersheim bedeuten."

 

1. April 2011
Echo Online, aber auch die Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen haben angedeutet (eine offizielle Bestätigung der Deutschen Flugsicherung (DFS) liegt noch nicht vor), dass die DFS drei Routen für die Südumfliegung beim Bundesamt für Flugsicherung beantragt hat. Variante 5, 7 (nördlicher Ast) und 13 (südwestlicher Ast). Nun wird darüber beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung und danach im Benehmen mit der Umweltbundesamt über die Routen entschieden.

 

31. März 2011
Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Ebersheim

Zur Kenntnis nimmt der Ortsbeirat einen Sachstandsbericht der Stadtverwaltung zu dem im Januar gestellten Antrag auf Einrichtung eines Lärmmesspunktes. Auszug:

"Die Einrichtung einer Fluglärmmessstation ist eine freiwillige Leistung, die nicht durch eine gesetzliche Pflicht oder durch vertragliche Bindungen der Stadt Mainz geregelt ist. Aufgrund der defizitären Haushaltslage der Stadt Mainz sowie den Vorgaben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, ist die Finanzierung einer Lärmmessstation durch die Stadt Mainz nicht möglich."

 

20. März 2011
Die DFS hat beim BAF die Varianten 7 und 13 eingereicht. Eingereicht wurde auch Variante 5 für eine Übergangszeit. Stark belastet würden vorrangig die Bürger von Harxheim, Lörzweiler und Mommenhang. Belastet würde auch Ebersheim, da die Flugzeuge den südlichen Bereich des Ortes nahe der Weinbergstraße und der Peter-Hoffmann-Straße in einer Höhe von ca. 1.800 m überfliegen würden.

 

9. März 2011
Entscheidende Sitzung der Fluglärmkommission. Die Weichen für die Ausgestaltung der Südumfliegung werden gestellt. Ab jetzt geht es um die konreten Flugrouten.

Der Mainzer Beigeordnete Reichel stimmt in der Fluglärmkommission für eine Route, die Ebersheim stark belasten wird. Eine Information der Bürgerinnen und Bürger des Mainzer Stadtteils Ebersheim erfolgt über die Folgen der Entscheidung der Fluglärmkommission zeitnah durch die Stadt Mainz nicht. Insbesondere wird nicht informiert, ob die am 27. Januar im Ortsbeirat erfolgten Informationen noch aktuell sind.

 

26. Februar 2011
Artikel im Wiesbadener Kurier: Wer macht wo wieviel Lärm? Neues Portal klärt über Flugrouten auf

 

19. Februar 2011
Demonstration gegen Fluglärm in Mainz mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Mainz-Ebersheim

Bericht lesen

 

27. Januar 2011
Sitzung des Ortsbeirats:

TOP 1: Geplante neue Flugrouten und deren Auswirkung auf Mainz-Ebersheim -Bericht der Verwaltung-

Auszug aus der Niederschrift:
"Frau Schmelzer informiert sodann anhand einer Powerpoint-Präsentation ... ausführlich über die im Zusammenhang mit dem Ausbau des Flughafens Frankfurt/ Main geplanten neuen Flugrouten und deren möglichen Auswirkungen auf Mainz- Ebersheim. Sie weist darauf hin, dass die genannten Zahlen auf der Grundlage des Planfeststellungsverfahrens basieren und sich hiernach die Anzahl der Flüge über Mainz-Ebersheim vervielfachen werden (bei Westbetrieb innerhalb von 24 Stunden ca. 48 Flugbewegungen, davon ungefähr 17 Flugbewegungen über Nacht); außerdem sei ein erheblicher Anstieg der Lärmbelastung zu erwarten..."

TOP 20.2
Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen:

"Alle Fraktionen des Ortsbeirates bitten die Verwaltung, die Einrichtung eines Lärmmesspunktes in Mainz-Ebersheim zu realisieren..."


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Vorgeschichte


Im Jahr 1984 wird die Startbahn West des Frankfurter Flughafens eröffnet. Gegen den Bau der Startbahn gab es vielfältige Proteste und Demonstrationen, die am 2. November 1984 ihren blutigen Höhepunkt fanden. Zwei Polizisten wurden durch einen militanten Startbahngegner getötet.

Bei den Planungen zur neuen Nordwestbahn sollte alles anders und besser werden. Diesmal sollte eine Startbahn nicht ohne Dialog mit Anwohnern und Umweltschützern durchgesetzt werden. Der damalige hessische Ministerpräsident Eichel organisierte daher 1998 eine "Mediationsgruppe".

Die Ergebnisse legte das Gremium im Jahr 2000 vor. Die zentralen Empfehlungen waren:

  • Bau einer um 2000 Meter kürzere Bahn, auf der nur kleinere Flugzeuge landen können.
  • Ein striktes Nachtflugverbot für den gesamten Flughafen.
  • Bau von Schallschutzmaßnahmen und Zuschüsse in dreistelliger Millionenhöhe.

Landesregierung und Fraport akzeptierten die Empfehlungen. Der hessische Ministerpräsident Koch "garantierte" im hessischen Landtag den Anwohnern ein absolutes Nachtflugverbot. Vor diesem Hintergrund stellte die Fraport einen Antrag für den Bau der neuen Landebahn.

Am 18. Dezember 2007 erließ das Land Hessen den förmlichen Planfeststellungsbeschluss. Kurz vorher hatte Ministerpräsident Koch während des Landtagswahlkampfes seine Position verändert. 17 Starts und Landungen in der Zeit zwischen 23 und 5 Uhr wurden zugelassen. Der Vorwurf eines "Wortbruchs" machte die Runde.

Am 8. Mai 2009 erfolgte der erste Spatenstich. Drei Monate später am 21. August 2009 segnete der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel den Planfeststellungsbeschluss ab - allerdings nicht in dem von zahlreichen Ausbauklägern kritisierten Punkt der 17 genehmigten Nachtflüge. Das Gericht entschied, dass die im Planfestellungsbeschluss vorgesehenen Nachtflüge in der Zeit von 23 bis 5 Uhr unzulässig seien.

Hiergegen klagt derzeit u.a. die Landesregierung Hessen vor dem Bundesverwaltungsgericht. Im März 2012 wird die mündliche Verhandlung erwartet. Anschließend wird es eine Entscheidung geben.

 

 

 


 

 

Nachrichten zum Fluglärm

 

4. April 2012

Urteil: Nachtflugverbot gilt weiterhin auch über Ebersheim

Urteil: Nachtflugverbot gilt weiterhin auch über EbersheimDas Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute letztinstanzlich über Musterklagen gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens Frankfurt Main, insbesondere der Anlegung einer neuen Landebahn, entschieden.

Im Planfeststellungsbeschluss sind für die Gesamtnacht (22.00 bis 6.00 Uhr) - auf das Kalenderjahr bezogen - durchschnittlich 150 planmäßige Flugbewegungen je Nacht zugelassen. In der sog. Mediationsnacht (23.00 bis 5.00 Uhr) sind durchschnittlich 17 planmäßige Flugbewegungen von Luftfahrzeugen im ausschließlichen Luftfrachtverkehr bzw. Luftpostverkehr sowie übergangsweise und nachrangig auch Touristik- und Passagierflüge zugelassen.

In den acht Musterklageverfahren der Städte Offenbach am Main, Mörfelden-Walldorf, Neu-Isenburg, Raunheim und Rüsselsheim sowie von Privatpersonen, Gewerbetreibenden und einer kommunalen Klinik hat der Verwaltungsgerichtshof Kassel (VGH) das beklagte Land Hessen mit Urteil vom 21. August 2009 verpflichtet, über die Zulassung planmäßiger Flüge in der Zeit von 23.00 bis 5.00 Uhr und über den Bezugszeitraum für die Zulassung von durchschnittlich 150 planmäßigen Flügen je Nacht neu zu entscheiden, und den Planfeststellungsbeschluss insoweit aufgehoben. Im Übrigen hat er die Klagen abgewiesen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat das erstinstanzliche Urteil im Wesentlichen bestätigt.

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18. März 2012

Südumfliegung: Großes Interesse an Informationen zum Fluglärm

Südumfliegung: Großes Interesse an Informationen zum FluglärmEinen besseren Zeitpunkt hätte sich der "Arbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm" für ihre Veranstaltung kaum aussuchen können. Wenige Stunden nach Abschluss der zwei Tage dauernden mündlichen Verhandlung beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig informierte der Arbeitskreis am vergangenen Mittwoch in der Töngeshalle über die neue Südumfliegung und die Folgen für den südlichsten Stadtteil von Mainz. Als Referentin mit dabei: Die Umweltdezernentin der Stadt, Katrin Eder, gerade mit dem Zug aus Leipzig zurückgekehrt.

So konnte nicht überraschen, dass Katrin Eder ihre noch ganz frischen Eindrücke schildern konnte. "Ich bin vorsichtig optimistisch, dass das Nachflugverbot halten wird", so die Mainzer Umweltdezernentin. Katrin Eder bedauert allerdings, dass kein Vertreter des Bundesumweltamtes zu Wort gekommen ist. Die Bundesbehörde hatte in den letzten Monaten mit kritischen Anmerkungen zum Fluglärm bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Die Veranstaltung hatte Ortsvorsteher Helgi Schwedass eröffnet. Es hatte sich bereits vor Beginn der Veranstaltung gezeigt, dass viele Ebersheimerinnen und Ebersheim auf Informationen zur geplanten Südümfliegung gewartet hatten. Mehr als 200 Besucherinnen und Besuchern waren gekommen und der Arbeitskreis hatte alle Hände damit zu tun, immer neue Stühle aufzustellen.

Ricarda Schmelzer vom Umweltamt der Stadt Karsten Jacobs von der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen gaben in ihren Vorträgen einen breiten Überblick über den Sachstand und die weiteren Folgen der Südumfliegung.

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5. Januar 2012

Neue Bürgerinitiative: "Arbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm" gegründet

Neue Bürgerinitiative: "Arbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm" gegründetViele Ebersheimerinnen und Ebersheimer sind vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden neuen Flugrouten sehr verunsichert. Das liegt daran, dass in den Medien zwar viel über erhöhte Belastungen durch den Fluglärm geschrieben, in Ebersheim sich der Fluglärm jedoch nach der Inbetriebnahme der neuen Startbahn im vergangenen Oktober nicht maßgeblich erhöht hat. Manche empfinden es sogar so, dass es seitdem weniger Flugverkehr über Ebersheim gibt. Wie diese konkrete Entwicklung zu den vielen Presseberichten passt, die auch Ebersheim durch die Südumfliegung betroffen sehen, ist für manchen eine offene Frage. "War das alles und weshalb diese Aufregung", so einige Stimmen im Ort.

Mit diesen Fragen will sich der "Arbeitskreis Mainz-Ebersheim gegen Fluglärm" beschäftigen und versuchen, hierauf Antworten zu geben. Der Arbeitskreis hat sich im vergangenen Dezember gegründete und er hat bereits eine beständige Zahl an Mitgliedern gefunden.

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26. Oktober 2011

Bürgerproteste: Auch Ebersheimer demonstrieren gegen Fluglärm

Bürgerproteste: Auch Ebersheimer demonstrieren gegen FluglärmEs war die größte Demonstration, die Mainz seit Jahren gesehen hat. Am vergangenen Samstag protestierten ca. 15.000 Menschen in der Landeshauptstadt gegen den immer lauter werdenden Fluglärm. Der mehrere hundert Meter lange Demonstrationszug zog vom Mainzer Hauptbahnhof bis nach Mainz-Kastel. Dort fand auch die Abschlusskundgebung statt.

Ebenso wie aus den anderen Mainzer Ortsteilen waren auch einige Ebersheimer Bürgerinnen und Bürger zum Hauptbahnhof gekommen, um dort ihre Interessen zu vertreten. "Es wird Zeit, dass die wirtschaftliche Gewinnmaximierung nicht länger einen absolut höheren Stellenwert bei der Festlegung der Flugrouten hat als unsere Gesundheit.", so ein Ebersheimer Bürger am Rande der Demonstration. Ebersheim ist der südlichste Mainzer Ortsteil und wird von der neuen Südumfliegung ab dem 30. Oktober stark betroffen sein. Vor diesem Hintergrund waren bei der Demonstration von einigen Ebersheimer Teilnehmern allerdings auch einige kritische Stimmen zu hören, da sich der Ort anders als andere Mainzer Ortsteile oder viele rheinhessische Gemeinden nicht deutlich nach außen als Einheit präsentierte und dementsprechend auch nicht wahrgenommen wurde. Wahrgenommen wurde allerdings, dass sich mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher Dr. Günter Zimmer und dem langjährigen Ortsvorsteher Rainer Emrich zumindest zwei Ortsbeiratsmitglieder an der Demonstration beteiligten.

Organisiert wurde der Protest gegen Fluglärm von den Bürgerinitiativen in Rhein-Main. In ihrem Aufruf machten die Bürgerinitiativen deutlich, dass sie nicht grundsätzlich gegen das Fliegen demonstrieren, wohl aber gegen grenzenlose Auswirkungen.

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12. Oktober 2011

Hoffnung: Gericht stoppt Nachtflüge am Flughafen

Hoffnung: Gericht stoppt Nachtflüge am FlughafenZwischen 23 und 5 Uhr dürfen am Frankfurter Flughafen vorerst keine Flüge mehr starten und landen. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof entschieden. Ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidungen im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes besteht nicht

Bisher gelten in der Nacht Ausnahmeregelungen. Das Nachtflugverbot gilt ab Ende Oktober, wenn die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen wird.

Durch die Inbetriebnahme der neuen Landebahn am 21. Oktober 2011 wird auch Mainz-Ebersheim voraussichtlich stark vom Fluglärm betroffen sein. Die Entscheidung aus Kassel macht Hoffnung, dass die Nachtruhe durch die startenden Flugzeuge auch im südlichsten Mainzer Ortsteil zumindest teilweise geschützt wird.

Das jetzt verhängte Nachtflugverbot ist allerdings nur vorläufig. Eiine endgültige Entscheidung wird Anfang 2012 vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig getroffen werden.

Dementsprechend fielen die Reaktionen in Mainz auch verhalten aus.

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20. August 2011

Überraschung: Neue Flugrouten kein Thema im Ortsbeirat

‎Am Donnerstag kam der Ebersheimer Ortsbeirat zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammen. Auf der Tagesordnung standen relativ wenige Beschlussvorlagen, dafür umso mehr Antworten auf Anfragen aus den vorangegangenen Sitzungen. So teilte die Stadtverwaltung mit, dass der Wunsch der FDP nach einer Tempo-30-Regelung im gesamten Ort nicht möglich ist. Die Verkehrssicherheit war Gegenstand auch eines anderen Punktes. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, die Grenzmarkierung für Halt- und Parkverbot an der Einfahrt von der Töngesstraße in den Töngeshof um etwa zehn bis 15 Meter in Richtung Kreisel zu verlängern. Dieser Antrag wurde angenommen. Einstimmig beschlossen wurde auch eine Anfrage der FDP, wonach die Stadtverwaltung die optische Vergrößerung des Kreisels Töngesstraße prüfen soll.

Von besonderem Interesse war die Antwort der Stadt zu Fragen der Außengebietsentwässerung. Wie berichtet, waren vor einigen Wochen mehr als 100 Keller bei einem starken Regen vollgelaufen. Querrinnen an den Straßen und Wegen hatten anschließend zu Entlastungen geführt. Die Stadtverwaltung informierte jetzt den Ortsbeirat, dass im Harxheimer Weg und in der Sennefelder weitere Querrinnen geplant bzw. in der Realisierung sind. Weiterhin seien in Bereichen des Harxheimer Weges, der Peter Hoffmann Straße, Hinter der Kirche sowie der Zornheimer Straße Überlegungen zu Rückhaltemaßnahmen (Regenrückhalte- bzw. Versickerungsanlagen) angestellt worden. Hinsichtlich des weiteren Verfahrens wurde abschließend darauf hingewiesen, dass Ende September/Anfang Oktober eine Bürgerversammlung mit Katrin Eder, Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr, stattfinden wird.

Für viele Bürgerinnen und Bürger überraschend standen die neuen Flugrouten nicht auf der Tagesordnung des Ortsbeirats.

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11. August 2011

Flughafenausbau: BAF genehmigt Südumfliegung

‎Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) in Langen hat die neuen Flugrouten für den Frankfurter Flughafen genehmigt. Diese sogenannte Südumfliegung soll ab dem 21. Oktober 2011 in Kraft treten. Geflogen wird bei Westwind (75 % des Jahres) zunächst auf der Route 5, die nördlich von Ebersheim in Richtung Hechtsheim liegt. Diese Route wird so lange genutzt, bis in Rheinhessen ein neues Funkfeuer errichtet ist. Ab dann wird die Route 13, MASIR (kurz+nacht) benutzt. Sie verläuft über Nierstein, zwischen Lörzweiler und Mommenheim, Ober-Olm und überquert den Rhein bei Wackernheim. Betroffen sein wird auch Ebersheim, der südlichste Mainzer Vorort.

In den Stoßzeiten wird die Route alle drei Minuten überflogen bei einer Höhe von ca. 1800 Metern. Insgesamt werden die neuen Routen anfangs von zirka 100 bis 120 Maschinen am Tag genutzt, in den kommenden Jahren wird sich diese Zahl deutlich erhöhen.

Die Entscheidung über die neuen Flugrouten sollte ursprünglich im Juli erfolgen, war dann aber noch einmal verschoben worden. Grundlage für die Entscheidung war eine Empfehlung der Fluglärmkommission. Diese hatte im März mit den Stimmen der Stadt Mainz der jetzt genehmigten Südumfliegung zugestimmt.

Das Land Rheinland- Pfalz will mit rechtlichen Mitteln gegen die neue Südumfliegung vorgehen. Minister Roger Lewentz hat angekündigt, das Land werde entweder selbst klagen oder eine Kommune bei ihrer Klage unterstützen.

 

 

12. Mai 2011

Fluglärmmessstation: Ebersheim will es wissen

Fluglärmmessstation: Ebersheim will es wissenIn den Zeitungen war es zu lesen: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat mehrere Routen für die Südumfliegung beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) beantragt hat. Die Variante 5 zwischen Hechtsheim und Ebersheim soll bis zur Einrichtung eines Flugfeuers in Rheinhessen beflogen werden. Danach sollen die Flugzeuge teilweise die Variante 7 und den Südwestarm der Variante 13 nutzen.

Bei dieser Konstellation würden im Endausbau besonders Lörzweiler und Mommenheim, aber auch Harxheim sowohl von landenden (da in unmittelbarer Nähe zum Gegenanflug nicht nur eindrehende Flugzeuge) als auch von startenden Flugzeugen (tags und nachts) überflogen. Aber auch Nackenheim, Harxheim, Ebersheim, Ober-Olm und Wackerheim sind dann stark betroffen.

Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass es jetzt in Mainz-Ebersheim eine Fluglärmmessstation gibt. Diese wurde in einer Eigeninitiative der Grünen Ebersheim durch Herrn Matthias Gill in der Katharina-Friederich-Str. bei Herrn Joachim Vorschneider errichtet. An den Kosten beteiligt haben sich Ortsvorsteher Helgi Schwedass und die ortsansässigen Parteien.

Die gemessenen Daten werden mit einer Stunde Verzögerung auf dem Server des deutschen Fluglärmmessdienst (DFLD) gespeichert und sind für jedermann unter www.dfld.de abrufbar.

 

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18. März 2011

Entscheidung: Flugsicherung entscheidet sich für Variante 7

Die Fluglärmkommission hatte ihre Beratung zu den Streckenvorschlägen zum Flughafenausbau in der vergangenen Woche abgeschlossen. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hatte daraufhin mit der Bewertung der einzelnen Streckenvorschläge begonnen und die Empfehlungen der Kommission in ihre eigene Abwägung aufgenommen. Das Ergebnis steht nun fest.

Flugzeuge auf dem Weg nach Norden und Westen sollen nach dem Start in Frankfurt künftig eine weite Südkurve fliegen.

 

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15. März 2011

Flugrouten: Lärmteppich von über 60 Dezibel rollt auf Mainz-Ebersheim zu

Flugrouten: Lärmteppich von über 60 Dezibel rollt auf Mainz-Ebersheim zuDie Fluglärmkommission Frankfurt hat sich am am 9. März 2011mehrheitlich für eine Variante der sogenannten Südumfliegung ausgesprochen. Die Flugzeuge sollen ab Oktober den Flughafen in einer weiten Südkurve umfliegen. Vorgeschlagen werden soll die sogenannte Variante 7. Nach Ansicht der Fluglärmkommission ist dies die am wenigsten belastende Streckenführung. Die Fluglärmkommission hat beratende Funktion und ihr gehören unter anderem der Flughafenbetreiber Fraport, die Lufthansa, die hessische Landesregierung, Gemeinden rund um den Flughafen sowie die Stadt Mainz an. Der Beschluss der Fluglärmkommission wird nun der Deutschen Flugsicherung (DFS) übermittelt. Diese legt sie anschließend dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zur Genehmigung vor.

Mit ihrem Beschluss weicht die Fluglärmkommission von der ursprünglich im Planfeststellungsbeschluss gewählten Variante ab. Bei der Variante 7 seien weniger Menschen einem Lärm von über 60 Dezibel ausgesetzt als bei fast allen anderen zuvor geprüften Varianten, so Kommissions-Sprecherin Regine Barth in Medienberichten. Seien etwa bei der ursprünglich vorgesehene Route rund 23000 Menschen betroffen, seien dies nunmehr 21000.

Besonders betroffen von der vorgeschlagenen Variante wird Ebersheim sein. Der Mainzer Vorort wird danach vom Fluglärm ebenso wie Nackenheim, Bodenheim, Klein-Winternheim, Ober-Olm und Wackernheim außerordentlich stark belastet werden, und das an 365 Tagen und – falls das Nachtflugverbot fällt- rund um die Uhr.

 

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25. Februar 2011

Fluglärmdemo: Ebersheimer gehen auf die Straße

Fluglärmdemo: Ebersheimer gehen auf die StraßeSie kamen aus allen Richtungen zur Fluglärmdemo. Bürgerinnen und Bürger, Politiker sowie Fluglärminitiativen aus Bodenheim, Nackenheim, Lörzweiler, Harxheim, Gau-Bischofsheim, Mommenheim, Nierstein, Heidesheim, Wackernheim, Mainz und vielen anderen Orten und Stadteilen zeigten, dass sie mit den Plänen der Fraport und der DFS nicht einverstanden sind.

Auch viele Ebersheimerinnen und Ebersheimer gingen auf die Straße. Angeführt vom stellvertretenden Ortsvorsteher Dr. Günter Zimmer sowie dem früheren Ortsvorsteher Rainer Emrich machten die Ebersheimer deutlich, dass sie den zu erwartenden Lärmteppich ab Oktober nicht einfach so hinnehmen wollen.

Bei der fast einstündigen Abschlusskundgebungvor dem Theater bekräftigen die Rednerinnen und Redner noch einmal deutlich die Forderung nach einem absoluten Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr sowie nach lärmärmeren An- und Abflugverfahren. Gefordert wurde auch eine fairere Verteilung des Restlärms. Nachdrücklich formuliert wurde die Angst vor Gesundheitsgefährdungen durch den Fluglärm. Der Mediziner Prof. Dr. Thomas Münzel stellte Studienergebnisse vor, nach denen durch Fluglärm das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko signifikant steigt. Die Deutsche Flugsicherung dürfe nicht darüber entscheiden, wer künftig mehr Infarkte und Schlaganfälle bekommt, machte Prof. Münzel in seiner Rede deutlich.

 

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29. Januar 2011

Mehr Fluglärm: Ebersheimer hätten es wissen müssen!?

Mehr Fluglärm: Ebersheimer hätten es wissen müssen!?In neun Monaten ist es soweit. Dann wird auch der letzte Ebersheimer Bürger aufwachen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Vorbei ist es nämlich dann mit der ruhigen Nacht. Vorbei ist es auch mit dem geruhsamen Grillen am Wochenende oder mit der erholsamen Fahrradtour rund um das beschauliche Weindorf in der Stadt. Sorgen für diese grundlegende Veränderung der Lebensqualität wird der Ausbau des Frankfurter Flughafens und der neue Flugplan ab Oktober 2011.

Eine Vertreterin der Stadtverwaltung hat am vergangen Donnerstag im Ortsbeirat in einem sachkundig aufbereiteten Vortrag vorgestellt, wie die neuen Flugrouten konkret über Ebersheim verlaufen werden, welche Flugbewegungen zu erwarten sind und wie der Ort vom Fluglärm betroffen sein wird. Am Ende des Vortrages stand fest, dass die Ebersheimer Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen Lärmbelästigungen zur rechnen haben, und zwar zukünftig auch nachts und bei Westwind (75 % des Jahres). 45 Dezibel im Mittel und damit deutlich höhere Lärmspitzen sollen dabei insbesondere durch startende Flugzeuge am Tag und in der Nacht entstehen. Landeanflüge bei Ostwind werden den Lärm dann abrunden. Damit aber nicht genug. Dies genannten Zahlen beziehen sich möglicherweise auf einem nicht mehr aktuellem Kenntnisstand. Es ist gut möglich, dass sie nach den neuen Planungen der Flugkommission nach oben korrigiert werden müssen.

Willkommen im Club – werden sicher jetzt einige Mainzer aus den bisher schon stark vom Fluglärm belasteten Ortsteilen denken. Für manche Besucherinnen und Besucher der Sitzung wirkte der im Ortsbeirat aufgezeigte Blick in die nahe Zukunft allerdings wie ein schlechter Traum.

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6. Oktober 2010

Flughafenausbau: Mehr Fluglärm in Ebersheim?

Flughafenausbau: Mehr Fluglärm in EbersheimBodenheim, Lörzweiler, Harxheim, Laubenheim, Lerchenberg, Hechtsheim – überall dort gibt es Diskussionen und Resolutionen zum Ausbau des Frankfurter Flughafens und zu den damit verbundenen Folgen für Rheinhessen.

Hintergrund: Durch die neue Landebahn im Norden des heutigen Flughafengeländes wird sich die Kapazität der möglichen Flugbewegungen deutlich erhöhen. Nach Informationen der "Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen" finden derzeit ca. 450.000 Flugbewegungen statt, zukünftig sollen es 650.000 bis 750.000 Flugbewegungen sein.

Diese Planungen haben nach Auskunft der Flugsicherung (DFS) erhebliche Auswirkungen auf die An- und Abflugrouten. Mit der Inbetriebnahme der Nordwest-Landebahn zum Winterflugplan 2011 soll die bisherige direkte Linie über den Taunus nur noch selten genutzt werden. Damit würden Regionen in Hessen entlastet. Stattdessen nehmen abfliegende Maschinen aus Sicherheitsgründen eine Südroute über Ober-Olm, Lerchenberg, Drais, Finthen und Gonsenheim.

Vor diesem Hintergrund verwundert nicht, dass es in den betroffenen Orten zu intensiven Diskussionen gekommen ist. Ein Grund hiefür sind sicher die auch von MdB Michael Hartmann in einem Artikel der AZ geäußerten Befürchtungen, dass negative Einflüssen auf den Wert von Grundstücken und Wohneigentum nicht aus blieben und weiterhin Kapitalanlagen sowie Altersvorsorgen gefährdet würden. Konkret hat die "Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen" die Folgen der neuen Routen wie folgt zusammengefasst:

  • Spitzenlärmpegel von über 80 Dezibel (ab 85 db ist Gehörschutz im Gewerbe vorgeschrieben)
  • Eine Nachtflugerlaubis bringt den Lärm in die Nacht.
  • Keine Lärmvermeidungsstrategien von DFS und Fraport vorgesehen.
  • Massive gesundheitliche Gefährdung durch den Fluglärm.

Gefordert werden deshalb die Abkehr vom derzeit verfolgten Grundsatz "Mehr Lärm für Wenige" und die Rückkehr zu "Alle mit weniger Lärm" (so z.B. Resolution in Bodenheim). Neben dieser gerechteren Verteilung von Lärm gibt es weiterhin die Forderung, dass alle technischen Möglichkeiten genutzt werden, um lärmärmere An- und Abflugverfahren zu ermöglichen. Auch eine qualifizierte Informationspolitik wird angemahnt: Bei Neubauvorhaben oder Renovierungen wäre es z.B. wichtig zu wissen, ob spezielle Lärmschutzfenster eingebaut werden sollen oder nicht.

Welche Auswirkungen hat der Flughafenausbau für Ebersheim?

Heute ist der südlichste Ortsteil von Mainz durch landende Flugzeuge bei Ostwind betroffen. 25% des Jahres herrscht diese Wetterlage und die Belastungen für den Ort sind vertretbar.

Auf der Internetseite der "Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen" finden sich jetzt aber Karten, auf denen neue Abflugrouten über Ebersheim eingezeichnet sind. Wenn diese Karten stimmen würden, könnte es mit dem ruhigen Weindorf in der Stadt vorbei sein. Zukünftig könnte Ebersheim bei Westwind (75 % des Jahres) von einer großen Anzahl startenden Flugzeugen überflogen werden. In Harxheim geht Verbandbürgermeister Dr. Robert Scheurer (CDU) nach Presseberichten davon aus, dass sich durch die Veränderung der Abflugrouten der Fluglärm von tief fliegenden Fliegern über der Gemeinde verfünffachen wird. "Die Maschinen sollen tief gehalten werden. Steilere Starts werden nicht gemacht, weil die Flugzeuge unter dem Gegenanflug durch müssen", so der Mainzer Dezernent Wolfgang Reichel von wenigen Wochen nach einer Sitzung der Fluglärmkommission.

Ob der möglicherweise zu erwartende Fluglärm in Ebersheim ein ernstes Thema in der Bevölkerung oder in der Politik wird, ist schwer zu sagen. Derzeit sind nur wenige Ebersheimerinnen und Ebersheimer besorgt und es sollen auch keine unbegründeten Ängste geschürt werden. Die Stadt Mainz ist allerdings im Zusammenhang mit dem zu erwartenden Fluglärm sehr aktiv und engagiert, wobei der Fokus nicht auf Ebersheim liegt.

Die Initiativen der Stadt Mainz und der Gemeinden um Ebersheim herum zeigen deutlich, dass nicht nur der vorhandene, sondern auch der zu erwartende Fluglärm viele Menschen beschäftigt und mit Sorgen erfüllt. Je näher der durch den zu Winterflugplan 2011 zu erwartenden Fluglärm rückt, desto wahrscheinlicher werden sich vielleicht auch die Ebersheimer Bürgerinnen und Bürger des Themas annehmen. Wenn es dann aber mal nicht zu spät ist!

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

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