Nachrichten aus Mainz-Ebersheim
2011
Nachrichten
Einfach immer informiert
Im Ebersheimer Album finden Sie viele Meldungen aus dem Ort. Alle aktuellen Nachrichten aus dem laufenden Monat und dem ganzen Jahr gibt es hier.
Thema
Flugrouten und Fluglärm
Durch die seit Oktober 2011 gültigen neuen Flugrouten wird Ebersheim wahrscheinlich ab Frühjahr 2012 mit starkem Fluglärm belastet. Eine Sonderseite mit aktuellen Informationen gibt es hier.
Nachrichten aus Mainz-Ebersheim aus dem Jahr 2011
Januar bis März 2011
14. Januar 2011
Rückblick 2010: Höhepunkte und Ausblicke
Es hat sich etwas verändert im vergangenen Jahr. Waren in den Jahresaus- und -rückblicken des vergangenen Jahres in AZ und MRZ noch die negativen Meldungen in der Überzahl, war es diesmal anders. Herausgestellt wurde in der MRZ insbesondere, dass sich mit viel Eigeninitiative einiges im Stadtteil bewegt und dass das soziale Gefüge an Lebendigkeit zu gewinnen scheint. Ein größeres Kompliment kann es für die Vereine und Politiker im Ort kaum geben. Ähnlich ist der Rückblick in der AZ. Hier findet man u.a. die Überschriften "Das freudige Ereignis", "Die gute Idee", "Das [pfiffige] Tauschgeschäft" oder "Der feine Zug".
Mit gutem Gewissen kann man damit auf das vergangene Jahr zurückschauen.
Lebensqualität und Ortsentwicklung
HÖHEPUNKTE: Die Lokale Agenda hat einen Weinstand finanziert und mit großem Engagement aufgebaut. Eingerahmt von katholischer Kirche, Ortsverwaltung und dem Sitzungssaal der Ortspolitik liegt ein neuer Dorfplatz im Zentrum des Ortes und er entwickelt sich zu einem neuen Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft. Der Förderverein zur Erhaltung und Wiederherstellung von Kulturgütern hat die Denkmäler zur Erinnerung an die beiden Weltkriege renoviert und saniert. Das ehemalige Rückeshäuser-Gebäude ist verkauft und soll durch einen privaten Investor saniert werden. Der Fuchsbau ist in neue Hände übergeben worden. Ehrenamtliches Engagement wird in Ebersheim wieder groß geschrieben. Das gilt sowohl für Vereine, privates Engagement oder auch für Gewerbetreibende. Beispielsweise hat Malermeister Franz Bender drei Räume in der Kita "Die Feldmäuse" kostenfrei angestrichen. Andere Unternehmen haben dafür gesorgt, dass es in Ebersheim wieder einen Weihnachtsbaum am Weinbrunnen gab.
AUSBLICKE: Das ehemalige Hohmann-Gebäude in der Töngesstraße verfällt langsam vor sich hin. Ein Ärgernis im Ort ist weiterhin die nicht ausreichende DSL-Versorgung. In diesem Zusammenhang hatte es 2010 eine Bürgerbefragung gegeben, deren Ergebnisse wahrscheinlich zu neuen Entwicklungen führen werden. Spannend im neuen Jahr werden auch die Erfahrungen mit den neuen Flugrouten vom Flughafen Frankfurt. Informationen zu möglichen Belastungen in Ebersheim gibt es noch nicht und es bleibt zu hoffen, dass der Ort nicht zu stark belastet wird.
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22. Januar 2011
Einigkeit: Ortsvorsteher fordern mehr Kompetenzen und Respekt
Im Ebersheimer Album war es bereits Anfang 2009 vor den Kommunalwahlen ein Thema: Der von vielen so empfundene respektlose Umgang der Stadtverwaltung Mainz mit der Ebersheimer Ortpolitik. Jetzt ist die Thematik auch in der Mainzer Tagespresse und der Stadtpolitik angekommen und wird dort breit diskutiert.
Begonnen hatte alles mit dem Rücktritt vom Finther SPD-Ortsbeiratsmitglied Dieter Trenner, der Ende 2010 nach mehr als 30 Jahren ehrenamtlicher Kommunalpolitik alles hinwarf. "Frust, Wut, Hilflosigkeit, Enttäuschung", so konnte man in der Mainzer Rhein-Zeitung (MRZ) lesen. Weiter ging es in Marienborn. Hier waren zum Spatenstich für eine neue Kindertagesstätte weder der Ortsvorsteher noch die Ortsbeiratsmitglieder eingeladen worden. Folge: Es gab danach noch einen weiteren Spatenstich ohne Stadtvorstand und nur mit den örtlichen Vertretern.
Angesichts dieser Ereignisse überraschte es nicht, dass die MRZ das Thema aufgriff und am 15. Dezember 2010 in einem längeren Artikel über den "Frust in den Ortsbeiräten" berichtete. Auch der Ebersheimer Ortsvorsteher Helgi Schwedass machte in diesem Artikel auf die verbreiterte Stimmungslage in Ebersheim aufmerksam. "Wir kommen uns manchmal vor wie das letzte Rad am Wagen. Manche Verantwortliche in der Stadt wissen gar nicht, wo Ebersheim liegt. Vieles, was wir anregen und wünschen, wird abgebügelt: Geht nicht", so Helgi Schwedass in der MRZ.
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28. Januar 2011
Ortsbeirat: Sitzung am 27. Januar 2011
Bei der Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Ebersheim am 27.01.2011 wurde folgende Tagesordnung beraten:
1. Geplante neue Flugrouten und deren Auswirkung auf Mainz-Ebersheim
2. Winterdienst in Mainz-Ebersheim
Anträge:
3. BAB 60 Anschluss Hechtsheim-Ost (SPD)
4. Beleuchtung des Weges entlang des Regenrückhaltebeckens "In den Teilern" (CDU)
5. Schutzvorrichtungen vor Schneeverwehungen entlang der L 425 (CDU)
Anfragen:
6. Breitbandförderung / Internet in Mainz-Ebersheim (FDP)
7. Möbel Martin (SPD)
8. Linie 66 nach Nieder-Olm (CDU)
9. Sachstandsberichte
10. Mitteilungen und Verschiedenes
11. Einwohnerfragestunde
Mehr Informationen mit Einladung, Anträgen und Ergebnissenlesen
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29. Januar 2011
Mehr Fluglärm: Ebersheimer hätten es wissen müssen!?
In neun Monaten ist es soweit. Dann wird auch der letzte Ebersheimer Bürger aufwachen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Vorbei ist es nämlich dann mit der ruhigen Nacht. Vorbei ist es auch mit dem geruhsamen Grillen am Wochenende oder mit der erholsamen Fahrradtour rund um das beschauliche Weindorf in der Stadt. Sorgen für diese grundlegende Veränderung der Lebensqualität wird der Ausbau des Frankfurter Flughafens und der neue Flugplan ab Oktober 2011.
Eine Vertreterin der Stadtverwaltung hat am vergangen Donnerstag im Ortsbeirat in einem sachkundig aufbereiteten Vortrag vorgestellt, wie die neuen Flugrouten konkret über Ebersheim verlaufen werden, welche Flugbewegungen zu erwarten sind und wie der Ort vom Fluglärm betroffen sein wird. Am Ende des Vortrages stand fest, dass die Ebersheimer Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen Lärmbelästigungen zur rechnen haben, und zwar zukünftig auch nachts und bei Westwind (75 % des Jahres). 45 Dezibel im Mittel und damit deutlich höhere Lärmspitzen sollen dabei insbesondere durch startende Flugzeuge am Tag und in der Nacht entstehen. Landeanflüge bei Ostwind werden den Lärm dann abrunden. Damit aber nicht genug. Dies genannten Zahlen beziehen sich möglicherweise auf einem nicht mehr aktuellem Kenntnisstand. Es ist gut möglich, dass sie nach den neuen Planungen der Flugkommission nach oben korrigiert werden müssen.
Mehr Informationen und Linkhinweiselesen
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2. Febraur 2011
TSV Ebersheim: Mit neuer Strategie fit für die Zukunft
"Im Vergleich zu politischen Parteien und Gewerkschaften oder der Kirche verhält sich die ‚Institution Sportverein' wie die Antarktis, die den steigenden Temperaturen trotzt", so ein Sportfunktionär in einer überregionalen Zeitung. Und tatsächlich. Auch in Mainz sind 64917 Bürgerinnen und Bürger derzeit in 201 Sportvereinen organisiert. Mehr als 1000 davon im größten Ebersheimer Verein, dem TSV.
Trotz dieser an sich erfreulichen Zahlen gibt es im über die Zukunft der Sportvereine eine intensive Diskussion. Wie können Sportvereine ihren Bestand in Anbetracht der weitreichenden Veränderungen (Nachwuchsmangel, Alterung, Bevölkerungsrückgang und neues Freizeitverhalten) sichern? Ist der traditionelle Sportverein ein Auslaufmodell? Sind Sportvereine künftig eher als Solidargemeinschaften oder doch eher als Dienstleistungseinrichtungen erfolgreich? Was zeichnet einen zukunftsfähigen Sportverein aus?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich derzeit intensiv der TSV Ebersheim. Eine Arbeitsgruppe hat den Entwurf einer Zukunftsstrategie für den Verein vorgelegt.
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2. Febraur 2011
Gewerbeverein: Comedian Michael Eller kommt
"Zwischen HardRock&Rollator" - so heißt das Programm von Michael Eller, das es am 19. März 2011 in Ebersheim zu sehen gibt.
Wer ist Miachel Eller? Die Presse titelte dereinst: „… der charmante Drecksack aus Frankfurt …“, was Eller zum Teil recht trefflich umschreibt! Jedoch nur zum Teil, denn er ist gar nicht immer charmant! Meistens jedoch. Auch wenn seine Feinfühligkeit auf der Bühne oftmals vordergründig der einer Abbruchbirne ähnelt, so liegen die feinen, ironischen und häufig sarkastischen Züge oft zwischen den Zeilen und in seinen pointierten Pausen.
Seit 2003 ist Eller ein fester Bestandteil der deutschen Comedy-Szene. Der Ebersheimer Gewerbeverein hat ihn nach Ebersheim eingeladen.
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11. Febraur 2011
Windpark: Standort "Mainz-Ebersheim Nord" bald verbindlich
Was waren das für leidenschaftliche und teilweise auch hitzige Diskussionen. Ende 2008 hatten sich die großen Fraktionen auf Betreiben der Grünen im Stadtrat mit großer Mehrheit für die Aufstellung zweier Windräder auf der Laubenheimer Höhe ausgesprochen. Dort war der Protest groß und kurz darauf wurde von Bürgermeister Schüler (CDU) immer mehr der Standort zwischen Hechtsheim und Ebersheim ins Gespräch gebracht. Außer der Ebersheimer FDP, die befürchtete, dass sich die Stadt Mainz von ihrem Stadtteil Ebersheim durch einen "Wall von Windrädern" abgrenzen wolle, hörte man dann lange Zeit von den Planungen nichts mehr. Keine Informationen, keine Diskussionen – alle warteten auf den nächsten Schritt.
Das Warten hat jetzt ein Ende. Ab Ende März wird der Standort "Mainz-Ebersheim Nord / Klein-Winterheim" von der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe verbindlich festgelegt. 10 bis 13 Windräder neue Windräder (so die Schätzungen der Ebersheimer FDP nach einem Besuch bei JUWI) können dann in Mainz nur noch auf einer 185 ha großen Fläche zwischen Messegelände und Klein-Winternheim gebaut werden. Die Windräder sollen ca. 135 Meter hoch und die Rotorblätter können bis zu 50 Meter lang sein.
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15. Febraur 2011
Ortsgeschichte: Offener Brief hinterfragt örtliches Geschichtsverständnis
"Die Ungerechtigkeit der Geschichte besteht darin, dass wir die gleichen Augen und Ohren haben wie unsere Vorfahren, obwohl wir weit mehr hören und sehen als sie", so ein deutscher Gelehrter zu den Herausforderungen bei der heutigen Bewertung von damaligen Vorgängen. Diesen Herausforderungen stellen sich seit einigen Jahren u.a. die beiden Kirchen, der Verein zur Erhaltung von Kulturgütern sowie mehrere Ebersheimer Bürgerinnen und Bürger , indem sie sich mit vielfältigen Initiativen mit der Ortsgeschichte von Ebersheim befassen.
Gegenstand dabei ist auch die Zeit zwischen 1933 bis 1945. Als Ergebnisse zu nennen sind hier beispielsweise das Buch "Juden in Mainz-Ebersheim", verschiedene Publikationen in Zeitungen und Internet sowie ein Rundgang zu den Häusern der ehemaligen jüdischen Mitbewohner.
Einen neuen Beitrag zur Aufarbeitung der damaligen Zeit gibt es jetzt von Dr. Herbert Poensgen. In einem Offenen Brief setzt er sich mit verschiedenen Artikeln im Ebersheimer Schaufenster auseinander, die sich auf die Zeit zwischen 1933 bis 1945 beziehen. Weiterhin finden sich in dem Offenen Brief "Anmerkungen zur Restaurierung des 'Ehrenmal'" vor der katholischen Kirche. Der Autor erkennt in den von ihm genannten Beispielen ein "eigentümliches Geschichtsverständnis" und kommt an verschiedenen Stellen zum Ergebnis, dass Geschichte verschwiegen, verharmlost, zynisch erzählt oder nicht distanziert genug dargestellt wird.
Der Offene Brief von Dr. Poensgen hat zu teilweise emotional geführten Diskussionen im Ort geführt.
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25. Februar 2011
Fluglärmdemo: Ebersheimer gehen auf die Straße
Sie kamen aus allen Richtungen zur Fluglärmdemo. Bürgerinnen und Bürger, Politiker sowie Fluglärminitiativen aus Bodenheim, Nackenheim, Lörzweiler, Harxheim, Gau-Bischofsheim, Mommenheim, Nierstein, Heidesheim, Wackernheim, Mainz und vielen anderen Orten und Stadteilen zeigten, dass sie mit den Plänen der Fraport und der DFS nicht einverstanden sind.
Auch viele Ebersheimerinnen und Ebersheimer gingen auf die Straße. Angeführt vom stellvertretenden Ortsvorsteher Dr. Günter Zimmer sowie dem früheren Ortsvorsteher Rainer Emrich machten die Ebersheimer deutlich, dass sie den zu erwartenden Lärmteppich ab Oktober nicht einfach so hinnehmen wollen.
Bei der fast einstündigen Abschlusskundgebungvor dem Theater bekräftigen die Rednerinnen und Redner noch einmal deutlich die Forderung nach einem absoluten Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr sowie nach lärmärmeren An- und Abflugverfahren. Gefordert wurde auch eine fairere Verteilung des Restlärms. Nachdrücklich formuliert wurde die Angst vor Gesundheitsgefährdungen durch den Fluglärm. Der Mediziner Prof. Dr. Thomas Münzel stellte Studienergebnisse vor, nach denen durch Fluglärm das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko signifikant steigt. Die Deutsche Flugsicherung dürfe nicht darüber entscheiden, wer künftig mehr Infarkte und Schlaganfälle bekommt, machte Prof. Münzel in seiner Rede deutlich.
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5. März 2011
Rathauserstürmung: Ortsverwaltung gehört nun den Narren
Strahlender Sonnenschein, eine super Stimmung und zahlreiche Narren folgten dem Ruf zur erstmaligen Erstürmung des Rathauses. Pünktlich um 12.11 Uhr marschierten die "Truppen" durch den Ort in Richtung Ortsverwaltung. Die Trommler des Ebersheimer Carneval-Vereins sorgten dabei für stimmungsvolle Töne.
Ein Trommelwirbel war schließlich auch das Signal für den Angriff auf die Ortsverwaltung. Der Ortsvorsteher, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Vertreter der Ortsbeiratsfraktionen hatten sich dort verschanzt. Nach einem lauten Wortwechsel zwischen dem Ortsvorsteher und dem ECV wurde es einigen Narren dann zu bunt. Sie stürmten die Ortsverwaltung und drangen durch Türen und Fenster in das Gebäude ein. Der Ortsvorsteher versuchte zwar, das Gebäude zu verteidigen – vergeblich. Am Ende ergab sich Ortsvorsteher Helgi Schwedass seinem Schicksal und übergab den Schlüssel der Ortsverwaltung an den ECV, der ihn stolz der versammelten Narrenschar zeigte. Helgi Schwedass ließ sich anschließend gefesselt ohne Widerstand abführen und zeigte sich erschrocken darüber, dass er die nächsten Tage bei Wasser und Brot verbringen sollte.
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15. März 2011
Fastnacht 2011: Kampagne des ECV "Die Römer" mit viel Sonnenschein
"Fassenacht und Sonnenschein beim ECV in Ebersheim", so hieß in diesem Jahr das Motto der Kampagne des Ebersheimer Carneval-Vereins. Was mit diesem Motto versprochen war, wurde mehr als gehalten. Die Kampagne 2011 war ein voller Erfolg.
Gelungen war wie immer der närrische Auftakt. Den mehr als 1500 Zuschauern schwirrten bei dem Stück "Nut Mut Sherrif" die Kugeln um die Köpfe und am Ende hatten die Guten gewonnen und die Bösen waren hinter Gitter gebracht. Weiter ging es mit den beiden Prunksitzungen, bei denen das im vergangenen Jahr neu gestaltete Bühnenbild einen gelungenen Rahmen abgab. Unter der Leitung des Sitzungspräsidenten Robert Pfeiffer präsentierte der ECV zwei abwechslungsreiche Sitzungen, bei denen die Narren am Ende vor Begeisterung teilweise auf den Stühlen sangen und tanzten. Beigetragen dazu hatten u.a. Aktive des ECV mit Martina Koch und Ralf Secker als streitendes Ehepaar sowie Christel Fuchs und Margret Hammen als "Herta und Berta". Höhepunkte waren weiterhin die Aufführungen des ECV-Balletts, des Kinderballetts "Rasselbande" mit einem Piratentanz sowie des Jugendballetts "Ragazza". Was hier unter den Leitungen von Marion Fröhlich, Nadine Wolf und Jutta Schwarz eingeübt worden war, wurde von den mehr als insgesamt 1000 Närrinnen und Narrhalesen in der Töngeshalle mit viel Beifall honoriert.
Gute Stimmung gab es auch bei dem Kinderfest.
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15. März 2011
Flugrouten: Lärmteppich von über 60 Dezibel rollt auf Mainz-Ebersheim zu
Die Fluglärmkommission Frankfurt hat sich am Mittwoch mehrheitlich für eine Variante der sogenannten Südumfliegung ausgesprochen. Die Flugzeuge sollen ab Oktober den Flughafen in einer weiten Südkurve umfliegen. Vorgeschlagen werden soll die sogenannte Variante 7. Nach Ansicht der Fluglärmkommission ist dies die am wenigsten belastende Streckenführung. Die Fluglärmkommission hat beratende Funktion und ihr gehören unter anderem der Flughafenbetreiber Fraport, die Lufthansa, die hessische Landesregierung, Gemeinden rund um den Flughafen sowie die Stadt Mainz an. Der Beschluss der Fluglärmkommission wird nun der Deutschen Flugsicherung (DFS) übermittelt. Diese legt sie anschließend dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zur Genehmigung vor.
Mit ihrem Beschluss weicht die Fluglärmkommission von der ursprünglich im Planfeststellungsbeschluss gewählten Variante ab. Bei der Variante 7 seien weniger Menschen einem Lärm von über 60 Dezibel ausgesetzt als bei fast allen anderen zuvor geprüften Varianten, so Kommissions-Sprecherin Regine Barth in Medienberichten. Seien etwa bei der ursprünglich vorgesehene Route rund 23000 Menschen betroffen, seien dies nunmehr 21000.
Besonders betroffen von der vorgeschlagenen Variante wird Ebersheim sein. Der Mainzer Vorort wird danach vom Fluglärm ebenso wie Nackenheim, Bodenheim, Klein-Winternheim, Ober-Olm und Wackernheim außerordentlich stark belastet werden, und das an 365 Tagen und – falls das Nachtflugverbot fällt- rund um die Uhr.
Für die Stadt Mainz hat Wolfgang Reichel an der Sitzung der Fluglärmkommission teilgenommen. "Die Fluglärmkommission, leider auch die Vertreter aus Rheinland-Pfalz, haben der Variante 7 zugestimmt. Die Umstände, warum kein Widerstand gegen diese für Rheinhessen katastrophale Variante kam, sind nebulös", heißt es auf der Internetseite der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen. Nebulös und unklar für die Ebersheimer Bevölkerung sind noch weitere Fragen.
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18. März 2011
Entscheidung: Flugsicherung entscheidet sich für Variante 7
Die Fluglärmkommission hatte ihre Beratung zu den Streckenvorschlägen zum Flughafenausbau in der vergangenen Woche abgeschlossen. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hatte daraufhin mit der Bewertung der einzelnen Streckenvorschläge begonnen und die Empfehlungen der Kommission in ihre eigene Abwägung aufgenommen.
Das Ergebnis steht nun fest. Flugzeuge auf dem Weg nach Norden und Westen sollen nach dem Start in Frankfurt künftig eine weite Südkurve fliegen. Diese Variante 7 der sogenannten Südumfliegung hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) heute beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zur Genehmigung eingereicht. Damit schließe sich die Flugsicherung dem Beschluss der Fluglärmkommission aus der vergangenen Woche an, sagte DFS-Sprecher Axel Raab am Freitag. Die von Rheinland-Pfalz geforderte Variante nach Nordosten sei nicht möglich, weil sie über Industriegebiete führe.
Für Ebersheim bedeutet dies, dass der Ort ab Oktober bei Westwind im Abflugbereich des Frankfurter Flughafens liegen wird.
In Zusammenhang mit dem zu erwartenden Fluglärm gibt es jetzt auch eine Meßstation in Ebersheim.
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22. März 2011
St. Laurentius: Kirche wurde zum Konzertsaal
"Ein Haus voll Glorie schauet" – unter diesem Motto fand in der Pfarrkirche St.Laurentius ein Benefiz-Konzert zugunsten der Stiftung "Pfarrkirche St. Laurentius Mainz-Ebersheim statt. Eingeladen hatte die Ebersheimer katholische Pfarrgemeinde und viele Besucherinnen und Besucher waren gekommen. Geboten wurde diesen ein abwechslungsreiches Programm, das auch Musikkenner auf ihre Kosten kommen ließ. Die Kirchenchöre St. Laurentius Mainz-Ebersheim und St. Pankratius Mainz-Hechtsheim, der Chor Intakt sowie das Blechbläserensemble des Musikvereins Lyra Mainz-Ebersheim/Lörzweiler verwandelten das Innere der Kirche in einen Konzertsaal. An der Orgel gab waren eindrucksvoll gespielte Stücke von Johannes Schöche, Lutz Brenner und Anita Köck zu hören. Nach mehr als zwei Stunden gab es deshalb großen Applaus für eine Veranstaltung, die es in dieser Form vorher in Ebersheim noch nicht gegeben hatte.
Die bei der Veranstaltung gesammelten Spenden dienen einem guten Zweck.
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28. März 2011
Landtagswahl: Grüne sind Gewinner in Ebersheim
Ebersheim hat gewählt. Im südlichsten Mainzer Ortsteil erzielten bei der Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag die CDU 39,3 %, die SPD 28.0 %, Bündnis 90/Die Grünen 20,6 % und die FDP 5,4 % der Zweitstimmen. Zum Vergleich hier die Ergebnisse der Landtagswahl 2006: SPD 40,0 %, CDU 36,4 %, FDP 9,8 % und Bündnis90/Die Grünen 6,2 %.
Bündnis 90/Die Grünen haben damit ihre Stimmenzahl mehr als verdreifacht. Die meisten Stimmen hat in Ebersheim die CDU bekommen. Das war so im Vorfeld nicht eindeutig abzusehen. Die Ausgangsbasis für die Parteien war nämlich nicht eindeutig.
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April bis Juni 2011
1. April 2011
Ortsbeirat: Sitzung am 31. März 2011
Am 31. März 2011 fand eine des Ortsbeirats statt. Es wurden u.a. beraten das Radwegenetz Mainz-Ebersheim, die Ortskerngestaltung, die Fluglärmsituation über Mainz-Ebersheim sowie die Breitbandförderung.
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5. April 2011
Gewerbeschau: Betriebe zeigen Kompetenz und Service
Auf einer Gewerbeschau präsentierten am Wochenende Ebersheimer Betriebe des Gewerbevereins ihre Produkte, Dienstleistungen und Angebote in der Töngeshalle. Zum 13. Mal konnten Neubürger die Möglichkeiten in ihrem Stadtteil kennen lernen und "Alt-Ebersheimer" sich von neuen Angeboten überraschen lassen. Im Mittelpunkt der Gewerbeschau standen in diesem Jahr erneut die Themen Energiesparen und Modernisierung. Wer neu bauen oder renovieren will, fand deshalb auf der Gewerbeschau kompetente Ansprechpartner. Einen weiteren Schwerpunkt der Messe waren IT und neue Medien. Hier zeigten verschiedene Aussteller interessante Angebote von der Hausvernetzung über die PC-Anbindung bis hin zum Ausdruck von Bildern und Grafiken. Gegenstand der Messe waren darüber hinaus ein Rad-Service, hilfreiche Senioren-Alltagsunterstützung, Mode und verschiedene Dienstleistungen.
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12. April 2011
Selzstellung: Festung zwischen Ebersheim und Wackernheim
Die Festung Mainz ist in der Stadt allgegenwärtig und Gegenstand einer breiten Berichterstattung. Von der Festungsanlage Wackernheim und den übrigen Festungsanlagen in Rheinhessen spricht heute allerdings kaum jemand mehr. Dieser Teil der rheinhessischen Geschichte ist in der Region so gut wie vergessen. Und das obwohl diese Festungsanlagen zwischen 1908 und 1922 Jahre die Menschen in Rheinhessen berührt und die Landschaft entscheidend geprägt haben.
Bis Mitte des Ersten Weltkriegs wurden auf einer Länge von 26 km mehr als 300 Festungsanlagen, Lagerplätze, Wasserwerke, Telegrafenstationen und Betonbunker errichtet, die sich halbkreisförmig durch die rheinhessischen Ortschaften Heidesheim, Wackernheim, Essenheim, Ober-Olm, Nieder-Olm, Zornheim, Ebersheim und Gau- Bischofsheim erstreckten. Das größte dieser Forts stand in Ebersheim, hatte mehrere Stockwerke, war für die damalige Zeit mit der modernsten Technik ausgestattet und kostete alleine so viel wie Christuskirche in Mainz.
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22. April 2011
Mietspiegel: Mieten in Mainz deutschlandweit auf Platz 8
Der neue Mietspiegel 2011 der Stadt Mainz liegt vor. Er stellt die ortsüblichen Vergleichsmieten dar. Vorrangiges Ziel des Mietspiegels ist es – so die Stadtverwaltung -, "den Mietvertragsparteien ein Instrument zur einvernehmlichen Regelung der Miete an die Hand zu geben und damit erheblich zur Stärkung der Rechtssicherheit und des Rechtsfriedens in unserer Stadt beizutragen." Der Mietspiegel muss alle vier Jahre neu von der Stadt in Auftrag gegeben werden und fand immer eine hohe Akzeptanz bei Mietern und Vermieter sowie bei den Gerichten.
Der Mietspiegel gilt für nicht preisgebundene Wohnungen auch in Mainz-Ebersheim, die bis zum 30.06.2010 bezugsfertig geworden sind. Für Mietwohnungen, die zu einem späteren Zeitpunkt bezugsfertig wurden, kann die Miete in Anlehnung an die Mietwerte dieses Mietspiegels vereinbart werden. Der Mietspiegel kann bei Neuabschlüssen von Mietverträgen als Orientierungshilfe herangezogen werden.
Für die aktuelle Erhebung hat die Fa. F+B Ende vergangenen Jahres mehrere Tausend zufällig ausgewählte Mieter und Vermieter befragt. Das Ergebnis ist jetzt im Mietspiegel zusammengefasst. Im Durchschnitt sind die Mieten danach um ca. sechs Prozent gestiegen. Konkret betragen beispielsweise die Mieten bei über dreißig Jahre alten Wohnungen mit Größen von 60 bis 80 Quadratmetern und guter Ausstattung zwischen 5,68 und 7,30 Euro. Für neue Wohnungen sind in vergleichbarer Ausstattung und Größe zwischen 8,08 und 9,37 Euro zu zahlen.
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1. Mai 2011
Kinderkommunion: 25 Kinder feiern in St. Laurentius
Unter dem Motto "Wir sind alle in Gottes Hand" haben 25 Kinder am Weißen Sonntag in Mainz-Ebersheim ihre Erstkommunion gefeiert. Ein siebenköpfiges Team hatte die Drittklässler seit Herbst in Bibelwochen und durch die Mitgestaltung von Gottesdiensten auf den großen Tag vorbereitet.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Lyra, die es sich auch in diesem Jahr nicht hatte nehmen lassen, den Weg der Kommunionkinder in die Kirche musikalisch zu begleiten.
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6. Mai 2011
Breitbandversorgung: Bürgerinitiative will Interessen der Bürger bündeln
"Seit Juni 2010 ist Ebersheim kein sogenannter "Weißer Fleck" bzgl. der Breitbandtechnik mehr. Der aktuelle Breitbandatlas des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bestätigt, dass mindestens eine Bandbreite von 1Mbit/s flächendeckend für das gesamte Ortsgebiet erreichbar ist". So lautet eine Antwort des Wirtschaftsdezernenten der Stadt vom Januar 2011 auf eine Anfrage des Ortsbeirats. Wunderbar! Dann ist ja alles in Ordnung. So müssten an sich alle Ebersheimerinnen und Ebersheimer reagieren, die sich seit längerem für schnellere Breitbandverbindungen eingesetzt haben.
Die Realität sieht allerdings leider anders aus. Die CDU Mainz-Ebersheim bestreitet öffentlich in ihrer Parteizeitung "Blickpunkt" vom März 2011 die Aussage des Wirtschaftsdezernenten. "Für eine geringe Anzahl an Haushalten ist in Ebersheim derzeit technisch überhaupt kein Breitband-Internetzugang verfügbar", so die CDU in ihrer Bestandaufnahme zur Breitbandversorgung.
Was gilt denn nun? Gibt es die Weißen Flecken oder nicht? Wie sieht die Breitbandversorgung in Ebersheim tatsächlich aus?
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12. Mai 2011
Fluglärmmessstation: Ebersheim will es wissen
In den Zeitungen war es zu lesen: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat mehrere Routen für die Südumfliegung beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) beantragt hat. Die Variante 5 zwischen Hechtsheim und Ebersheim soll bis zur Einrichtung eines Flugfeuers in Rheinhessen beflogen werden. Danach sollen die Flugzeuge teilweise die Variante 7 und den Südwestarm der Variante 13 nutzen.
Bei dieser Konstellation würden im Endausbau besonders Lörzweiler und Mommenheim, aber auch Harxheim sowohl von landenden (da in unmittelbarer Nähe zum Gegenanflug nicht nur eindrehende Flugzeuge) als auch von startenden Flugzeugen (tags und nachts) überflogen. Aber auch Nackenheim, Harxheim, Ebersheim, Ober-Olm und Wackerheim sind dann stark betroffen.
Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass es jetzt in Mainz-Ebersheim eine Fluglärmmessstation gibt. Diese wurde in einer Eigeninitiative der Grünen Ebersheim durch Herrn Matthias Gill in der Katharina-Friederich-Str. bei Herrn Joachim Vorschneider errichtet. An den Kosten beteiligt haben sich Ortsvorsteher Helgi Schwedass und die ortsansässigen Parteien.
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18. Mai 2011
Weinwanderung: Besucher genießen Wein da, wo er wächst
Strahlender Sonnenschein und starke Regenfälle, das waren die äußeren Rahmenbedingungen der ersten Ebersheimer Weinwanderung. Nicht so wechselhaft wie das Wetter waren demgegenüber die vielen Angebote der Ebersheimer Winzerinnen und Winzer. Diese waren alle gute Gastgeber und zeigten vor ihren Weinbergen an geschmackvoll aufgebauten Ständen, weshalb der Ebersheimer Wein immer häufiger über die Grenzen des Ortes bekannt und geschätzt wird.
Die Idee einer Ebersheimer Weinwanderung stammte von Ortsvorsteher Helgi Schwedass, der sich auch für die Umsetzung sehr stark engagiert hatte. Bei einem Rundgang entlang einer Strecke von 6 Kilometern konnten die Ebersheimer Weinberge erwandert werden. Ob vom Johanniskreuz, vom Wasserhaus und von jedem Stand entlang der Strecke wanderten ganze Gruppen durch die Wege entlang der Weinberge. Dreizehn Winzerinnen und Winzer boten heimische Produkte an, ob Wein, Winzersekt oder frisch gepresster Apfelsaft. Auch der kleine Hunger kam nicht zu kurz, ob vom Brezel, Fleischwurst oder Lachsbrote: Die Weinwanderer kamen voll auf ihre Kosten, denn für jeden Geschmack war etwas dabei.
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21. Mai 2011
Ortsbeirat: Ortskern und Breitband sorgten für hitzige Diskussionen
Die Ortsbeiratssitzung am 18. Mai 2011 hatte zwei herausragende Themem: Die Ortskerngestaltung und die Breitbandinfrastruktur.
Beim Thema Breitband waren sich alle im Ergebnis einig: Ebersheim braucht flächendeckend eine zukunftsweisende Infrastruktur, die es bisher allerdings nicht gibt. Unterstützung hierfür aus der Stadt gibt es dabei nicht. Mehr noch: Nach Einschätzung der Allgemeinen Zeitung scheint "die Diskussion um die Versorgung des Stadtteils mit schneller Datenanbindung nun endgültig ins Kuriose abzurutschen", da es sich nach Auffassung der Stadt nicht nicht sagen lasse, ob "Ebersheim sei an ein solches Netz nicht angeschlossen " sei.
Ein anderes Thema erhitzte ebenfalls die Gemüter. Die SPD hatte beantragt, die Einstufung eines Teils der Neugasse als Landesstraße zu ändern, um damit den Weg für die seit Jahren angestrebte Ortskerngestaltung frei zu machen. Gegen diesen Antrag stimmte die CDU, nachdem sie eine mehrseitige Stellungnahme verlesen hatte.
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5. Juni 2011
Windräder: Energiewende macht neues Verfahren erforderlich
Die Atom-Katastrophe in Fukushima und die Energiewende der Bundesregierung haben möglicherweise jetzt auch Auswirkungen auf Rheinhessen. An sich hatte die Planungsgemeinschaft (PG) Rheinhessen-Nahe geplant, am 10. Juni 2011 den Teilplan Windenergienutzung zu beschließen. Ein solcher Beschluss wurde nach Presseberichten jetzt jedoch ausgesetzt.
Der Teilplan Windenergienutzung mit dem Vorranggebiet ""Mainz-Ebersheim Nord / Klein-Winterheim"" war bis zum 31. März 2011 ausgelegt worden. Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen konnten sich bis dahin zu den konkreten Plänen äußern. Insgesamt hat es 300 öffentliche Stellungnahmen und 2500 private Einwendungen gegeben.
Vor diesem Hintergrund und der jetzt anstehenden Energiewende hin zu den regenerativen Energien überlegt die Planungsgemeinschaft, in einem neuen Entwurf des Teilplanes zusätzliche Eignungsgebiete für Windenergienutzung einzuplanen.
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9. Juni 2011
Fotoausstellung: Schule in Mainz-Ebersheim damals und heute
Im Jahr 1688 war es soweit: Der Schultheiß von Ebersheim wurde angewiesen, ein Schulhaus zu errichten.
Ursprünglich bedeutete der Begriff Schule soviel wie Müßiggang oder freie Zeit. Und das war aus der damaligen Sicht auch nicht völlig falsch. Die Schulzeit ging im 18. Jahrhundert auch in Ebersheim nur von November bis Ostern, also in der Zeit, wo keine Feldarbeit anfiel.
Das erste richtige Schulgebäude in Ebersheim gab es erst Anfang des 19. Jahrhundert. Es befand sich auf dem heutigen Parkplatz zwischen Kirche und Ortsverwaltung. Im Jahre 1815 hatte die Gemeinde Ebersheim vom Kloster St. Alban den "Albaniterhof" gekauft. In dem Gebäude war ein Schulsaal untergebracht und beherbergt unter dem Dach eine Lehrerwohnung.
Der Albaniterhof wurde schnell zu klein für die vielen Schülerinnen und Schüler und das Gebäude wurde immer baufälliger. 1864 und 1904 wurden deshalb neue Schulgebäude in der Römerstraße bezogen. 1951 wurde schließlich hinter der heutigen Ortsverwaltung ein weiteres Gebäude mit einem großen Schulsaal gebaut.
Die Klassen waren während dieser Zeit über die verschiedenen Schulgebäude verteilt. Deshalb wurden bereits Ende der 50er-Jahre neue Pläne für ein neues Schulzentrum entwickelt.
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15. Juni 2011
Bürgerschaftliches Engagement: Benefizveranstaltung für Schulsportanlage im Töngeshof
Ein Bericht in der Allgemeinen Zeitung und eine hierzu passende Planskizze sorgte für Aufsehen: "In Mainz-Ebersheim wird in diesem Jahr ein Fest- und Freizeitzentrum gebaut, das seinen Platz zwischen der Schule und der Turnhalle ... erhält. Das Gesamtprojekt von rund 3500 Quadratmetern ist mit 100.000 Mark veranschlagt. ... Auf einem Teil dieses Platzes wird ein kleines Fitneßzentrum mit 50-Meter-Laufbahn sowie einer Weitsprunganlage gebaut. ... Von der Schule aus führt ein Eingang zur unteren Terrasse, da für den Schulsport die Laufbahn und Sprunggrube mitbenutzt wird".
Was für viele Schülerinnen und Schüler der Feldgartenschule sowie für deren Sportlehrer wie die Erfüllung eines Traums klingt, ist für Ebersheim seit Jahren ein Trauma. Der Bericht in der Allgemeinen Zeitung stammt aus dem Jahr 1974. Genutzt werden kann die Fläche für den Schulsport bis heute nicht.
Für viele Eltern ist dies unbefriedigend und sie wollen nicht länger warten. Aus diesem Grunde haben sie eine Bürgerinitiative gegründet und engagieren sich in ihrer Freizeit für den Bau der Schulsportanlage. Unterstützt werden sie dabei von der Agenda-Gruppe in Ebersheim. Um die für den Bau der Sportanlage nötigen Gelder zu bekomme, hatten die Agenda-Gruppe, die Schulleitung der Grundschule "Im Feldgarten" und der Schulelternbeirat zu einem Benefiz-Fest im Töngeshof am Pfingstmontag eingeladen.
Wie vor zwei Jahren, als es das 40-jährige Jubiläum der Eingemeindung des Ortes in die Stadt Mainz zu feiern gab, wurde auch das diesjährige Bürgerfest als Benefizveranstaltung für die Schulsportanlage erneut ein voller Erfolg.
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25. Juni 2011
Pfarrfest: Unterhaltung mit abwechslungsreichem Programm
Viele fleißige Hände haben dazu beigetragen, dass das Pfarrfest der katholischen Pfarrei St. Laurentius wieder überaus gelungen war. Am Donnerstag kamen viele Besucherinnen und Besucher und unterhielten sich bestens.
Der Tag begann traditionell mit dem Gottesdienst in der Weedengasse und der Prozession durch den Ortskern. Im Anschluss hieran war im Hof des Gemeindehauses schon alles angerichtet für einen schönen Nachmittag. Ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder ließ keine Langeweile aufkommen. Höhepunkte waren dabei ein Spiele-Parcours für Kinder, das Programm der Kinderschola und ein Paulusmusical in der Kirche.
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Juli bis September 2011
3. Juli 2011
Volkshochschule: Bildungsprogramm mit neuen Kursen und Angeboten
Lebenslanges Lernen ist in und wichtig, und das auch in Ebersheim. Das belegen jedes Jahr die vielfältigen Angebote der Volkshochschule Mainz-Ebersheim und das breite Interesse hieran. So gibt es im laufenden Jahr insgesamt 41 Kurse mit fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ein schöner Erfolg für die Verantwortlichen der Volkshochschule.
Auch für das kommende Kursjahr ist für jeden wieder etwas dabei: Jede Menge Kurse bietet das neue Programm, das in diesen Tagen vorgestellt wurde. Im Zeitraum von September 2011 bis August 2012 gibt es 43 Einzelthemen, die von 13 Dozentinnen und Dozenten vermittelt werden.
Neu im Angebot der VHS Mainz-Ebersheim sind die Themen "Kreative und individuelle Herbstdekoration", "Weihnachtliche Floristik" und "Frühlingshafte Tischdekoration". Angeboten wird erstmals auch der Kurs "Individuelle Grabgestaltung". Auf besonderes Interesse wird sicherlich ein Angebot von Alexandra Becker stoßen. Im Kurs "Was Frauen schon immer über Wein wissen wollten" werden die sicherlich zahlreichen Teilnehmerinnen lernen, wie Aromen im Wein geschmeckt werden können und was typisch für rheinhessischen Wein ist.
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8. Juli 2011
Weinfest im Dorf: Prinzessin eröffnet traditionelles Fest der Winzerinnen und Winzer
Es ist Freitagabend, es ist Weinfest in Mainz-Ebersheim und auf dem Weedenplatz herrscht großes Gedränge. Im Mittelpunkt dabei: Karin Eckert, die rheinhessische Weinprinzessin aus Ebersheim, die diesmal ein Heimspiel hat. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Helgi Schwedass und Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte eröffnete sie – wie immer charmant und elegant – das Ebersheimer Weinfest 2011.
Das "Weinfest im Dorf" am zweiten Wochenende im Juli zählt zu den Höhepunkten der rheinhessischen Weinfestsaison. Das liegt an dem gemütlichen Ambientes der Höfe und Weingüter sowie an den guten Weinen, die hier ausgeschenkt werden. Wer zünftig feiern will, kann das ebenso wie der stille Weingenießer, der Entspannung bei einem Glas Wein sucht.
Traditionell sorgt ein Rahmenprogramm in den Höfen und rund um den Ortskern für Stimmung. Es gibt an allen Tagen Live-Musik und Initiativen von Ebersheimer Vereinen. So bieten die Landfrauen am Sonntag ab 12.00 Uhr im Hof Vierthaler selbst gebackenen Kuchen und Kaffee an. Der Ortsbeirat betreibt auch in diesem Jahr mit Helfern aller vier Fraktionen einen Weinstand und wird den Erlös für gemeinnützige Projekte in Ebersheim verwenden. Dabei ist auch die Kerbejugend, die an allen Tagen an ihren eigenen Stand zu finden sein wird.
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15. Juli 2011
Windkraft: Neues Anhörungsverfahren für Windräder eingeleitet
Es ist soweit. Seit dem 4. Juli 2011 läuft das zweite Anhörungsverfahren zum Teilplan Windenergienutzung für die Region Rheinhessen-Nahe. Die Planungsgemeinschaft hat sich für eine Konzentration der Windenergieanlagen und abschließende räumliche Steuerung auf regionaler Ebene entschieden. Als Endergebnis werden 32 Vorrang- und 13 Eignungsgebiete mit einer Gesamtfläche von 6.221 ha ausgewiesen werden. Darunter befindet sich auch das Vorranggebiet Mainz-Ebersheim Nord / Klein Winternheim. Dieses Gebiet wurde gegenüber dem ersten Entwurf um 29 ha im Norden und Osten wegen des Abstands zum Gewerbepark Hechtsheim und zu Mainz-Marienborn gekappt.
Hintergrund für das Verfahren sind die Erfahrungen mit dem Bau und Betrieb von Windkraftanlagen in der Vergangenheit. Die Planungsgemeinschaft sieht derzeit ein überfrachtetes Landschaftsbild mit vereinzelten Windenergieanlagen ohne einen erkennbaren Konzentrationsansatz. Aus diesem Grunde entschied sich die Planungsgemeinschaft vor zwei Jahren, neue Wege zu beschreiten. Es wurde ein Regionalplan entwickelt, der die Aufgabe haben sollte, raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen zu steuern und zu lenken. Im Fall der Windenergienutzung sollte eine optimale Auslastung der Konzentrationszonen hinzukommen, um die von Bund, Land und Region bzw. Planungsgemeinschaft anvisierte Ziele erreichen zu können.
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19. Juli 2011
SWR-Landesschau: Film über Flugzeugabsturz in Ebersheim
Am 4. Dezember 1961 stürzte in Ebersheim das damals modernste Düsenflugzeug der Lufthansa ab. Es handelte sich um eine Boeing 720-030B mit der Kennung D-ABOK "Düsseldorf". Bei dem Absturz wurde die dreiköpfige Besatzung getötet. Der Absturz dieses Flugzeuges ist bis heute rätselhaft und reiht sich in eine Reihe von an sich unabhängigen, aber doch miteinander verbundenen Ereignissen ein, die im Oktober 1961 begannen, am 2. Dezember 1961 ihre Fortsetzung fanden und mit dem Absturz der Boeing 720 B "Düsseldorf" zwei Tage später endeten.
Ein Redakteuer des Südwestrundfunks (SWR), Jürgen Bergs, hat alle zugänglichen Informationen zu dem Flugzeugabsturz zusammengetragen und hieraus eine spannende Reportage gefilmt. Erstmals gab es nach fünfzig Jahren die Filmbeiträge im Fernsehen zu sehen, die damals vom Hessischen Rundfunk unmittelbar nach dem Flugzeugabsturz in der Tagesschau gesendet wurden. Dieses Filmmaterial hat der Redakteur des SWR ergänzt mit aktuellen Bildern von der Absturzstelle (Bild während der Dreharbeiten) sowie mit Interviews von Zeitzeugen aus dem Jahr 2011.
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1. August 2011
Kompetenzen für Ortspolitik: "Wenig herausragende Erfolge"
Ende gut – alles gut. Auf diesen Nenner können auf den ersten Blick die Ergebnisse des Gesprächs zwischen dem Stadtvorstand und den 15 Ortsvorstehern bringen, das vor einigen Wochen im Rathaus stattgefunden hat. Anlass des Gesprächs war ein Forderungskatalog gewesen, auf den sich die Ortsvorsteher zuvor einvernehmlich verständigt hatten. Hierin hatten sie mehr Kompetenzen, bessere Informationen, größeren finanziellen Spielraum und insgesamt eine höhere Wertschätzung gefordert.
Nach dem Gespräch sehen sich – so die MRZ - die „Ortschefs mit der Stadtspitze wieder auf Augenhöhe“. Und das sind die wichtigsten Ergebnisse:
- Der Stadtvorstand versprach dafür zu sorgen, dass die Ortsvorsteher sich in Zukunft zu repräsentativen Terminen eingeladen werden.
- Weiterhin sollen die Ortsvorsteher künftig beispielsweise bei Bau- und Ansiedlungsvorhaben früher in Entscheidungsfindungen mit einbezogen werden, wenn diese den jeweiligen Ortsteil betreffen.
- Auch über ein Alleinverfügungsrecht über ihre Stadtteilbudgets etwa für Kultur oder kleinere Anschaffungen wurde eine Einigung erzielt. Ohne bürokratisches Antrags- und Genehmigungsverfahren können die Ortsvorsteher zukünftig über einen Betrag von 1000 bis 2000 Euro pro Jahr und Stadtteil verfügen.
- In Stadtratssitzungen erhalten die Ortsvorsteher bei wichtigen, ihren Stadtteil betreffenden Punkten ein Rederecht, auch wenn sie keine Ratsmitglieder sind.
Neben diesen einvernehmlich geklärten Punkten blieb allerdings die Frage offen, ob und wie die Kompetenzen der Ortsbeiräte erweitert werden können.
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5. August 2011
Benefizveranstaltung: Lachen für die Schulsportanlage
Ebersheim rückt zusammen. Diese Erfahrung war am Pfingstmontag in aller Munde, als die Agenda im Töngeshof ein Bürgerfest zugunsten der Schulsportanlage organisiert hatte.
Eine neue Initiative zur Unterstützung der Schulsportanlage gibt es jetzt von einer Ebersheimer Firma. Am 20. August findet ab 20.00 Uhr der "Ebersheimer Comedy-Mix" im Saal des Fuchsbaus statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Veranstaltung mit Künstlerinnen und Künstlern aus vielen bekannten TV Shows (Quatsch Comedy Club, Night Wash, Comedy Night bei RTL, div. Bei SAT 1, ARD, ZDF u.v.m.).
Ihre Teilnahme zugesagt haben
- Vera Deckers, die Frau, die den "Absprung von der gelernten Psychologin geschafft hat sowie
- Matthias Jung, das "Landei aus Hüffelsheim", das sein "Publikum zum Grölen" bringt.
Durch das Programm führt der bekannte Comedian Michael Eller, der das Ebersheimer Publikums schon mehrere Male begeistert hat.
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9. August 2011
Jubiläum: Pfarrer Schwalbach feiert Goldenes Priesterjubiläum
Zusammen mit seinem Weihejahrgang hat Pfarrer Schwalbach im Mainzer Dom am 30. Juli 2011 das Goldene Priesterjubiläum gefeiert. Am vergangenen Sonntag durfte die katholische Pfarrgemeinde dieses Jubiläum mit einem feierlichen Gottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche in Ebersheim feiern.
In ihrer Festansprache gratulierte und dankte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates dem Pfarrer für die Arbeit in der Ebersheimer Gemeinde. "Wir Ebersheimer danken Ihnen für die Aufbauarbeit in der Gemeinde, für Ihre Predigten, die immer einen Bezug zur Lebenswirklichkeit haben, und für die vielen Kranken- und Geburtstagbesuche ", so Irmgard Tapp nach dem Gottesdienst in der Ebersheimer Kirche.
In ihrer Festansprache gratulierte und dankte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates dem Pfarrer für die Arbeit in der Ebersheimer Gemeinde. "Wir Ebersheimer danken Ihnen für die Aufbauarbeit in der Gemeinde, für Ihre Predigten, die immer einen Bezug zur Lebenswirklichkeit haben, und für die vielen Kranken- und Geburtstagbesuche ", so Irmgard Tapp nach dem Gottesdienst in der Ebersheimer Kirche.
Bei dem anschließenden Empfang vor der Kirche gab es für Pfarrer Schwalbach noch viele weitere Glückwünsche. Der neue Kinderchor der Pfarrgemeinde, unter der Leitung von Frau Matthei-Ripper, sangen ein Geburtstagslied, und Ortsvorsteher Helgi Schwedass überbrachte die besten Wünsche der Ortsbeiratsfraktionen. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten eine besondere Überraschung vorbereitet. Sie hatten auf den Jubilar ein eigenes Lied getextet und sangen dieses - unterstützt durch Mitglieder des Kirchenchores - vor den Kirchentoren. Pfarrer Schwalbach zeigte sich danach erstaunt und beeindruckt: "Dass so viele verborgene Talente da sind, auch literarische Art, das habe ich bisher noch nicht entdeckt".
Aber nicht nur die literarischen Qualitäten des Pfarrgemeinderates, sondern auch der Berufsweg des Pfarrers wurde vielen Gästen ins Bewusstsein gerufen.
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10. August 2011
Flughafenausbau: BAF genehmigt Südumfliegung
Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) in Langen hat die neuen Flugrouten für den Frankfurter Flughafen genehmigt. Diese sogenannte Südumfliegung soll ab dem 21. Oktober 2011 in Kraft treten. Geflogen wird bei Westwind (75 % des Jahres) zunächst auf der Route 5, die nördlich von Ebersheim in Richtung Hechtsheim liegt. Diese Route wird so lange genutzt, bis in Rheinhessen ein neues Funkfeuer errichtet ist. Ab dann wird die Route 13, MASIR (kurz+nacht) benutzt. Sie verläuft über Nierstein, zwischen Lörzweiler und Mommenheim, Ober-Olm und überquert den Rhein bei Wackernheim. Betroffen sein wird auch Ebersheim, der südlichste Mainzer Vorort.
In den Stoßzeiten wird die Route alle drei Minuten überflogen bei einer Höhe von ca. 1800 Metern. Insgesamt werden die neuen Routen anfangs von zirka 100 bis 120 Maschinen am Tag genutzt, in den kommenden Jahren wird sich diese Zahl deutlich erhöhen.
Die Entscheidung über die neuen Flugrouten sollte ursprünglich im Juli erfolgen, war dann aber noch einmal verschoben worden. Grundlage für die Entscheidung war eine Empfehlung der Fluglärmkommission. Diese hatte im März mit den Stimmen der Stadt Mainz der jetzt genehmigten Südumfliegung zugestimmt.
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20. August 2011
Überraschung: Neue Flugrouten kein Thema im Ortsbeirat
Am Donnerstag kam der Ebersheimer Ortsbeirat zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammen. Auf der Tagesordnung standen relativ wenige Beschlussvorlagen, dafür umso mehr Antworten auf Anfragen aus den vorangegangenen Sitzungen. So teilte die Stadtverwaltung mit, dass der Wunsch der FDP nach einer Tempo-30-Regelung im gesamten Ort nicht möglich ist. Die Verkehrssicherheit war Gegenstand auch eines anderen Punktes. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, die Grenzmarkierung für Halt- und Parkverbot an der Einfahrt von der Töngesstraße in den Töngeshof um etwa zehn bis 15 Meter in Richtung Kreisel zu verlängern. Dieser Antrag wurde angenommen. Einstimmig beschlossen wurde auch eine Anfrage der FDP, wonach die Stadtverwaltung die optische Vergrößerung des Kreisels Töngesstraße prüfen soll.
Von besonderem Interesse war die Antwort der Stadt zu Fragen der Außengebietsentwässerung. Wie berichtet, waren vor einigen Wochen mehr als 100 Keller bei einem starken Regen vollgelaufen. Querrinnen an den Straßen und Wegen hatten anschließend zu Entlastungen geführt. Die Stadtverwaltung informierte jetzt den Ortsbeirat, dass im Harxheimer Weg und in der Sennefelder weitere Querrinnen geplant bzw. in der Realisierung sind. Weiterhin seien in Bereichen des Harxheimer Weges, der Peter Hoffmann Straße, Hinter der Kirche sowie der Zornheimer Straße Überlegungen zu Rückhaltemaßnahmen (Regenrückhalte- bzw. Versickerungsanlagen) angestellt worden. Hinsichtlich des weiteren Verfahrens wurde abschließend darauf hingewiesen, dass Ende September/Anfang Oktober eine Bürgerversammlung mit Katrin Eder, Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr, stattfinden wird.
Für viele Bürgerinnen und Bürger überraschend standen die neuen Flugrouten nicht auf der Tagesordnung des Ortsbeirats.
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27. August 2011
Stolpersteine: Weitere Initiative gegen das Vergessen
Am kommenden Montag wird der Künstler Gunter Demnig in Ebersheim "Stolpersteine" zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger verlegen. Mit einer Textgravur wird dabei an frühere jüdische Bürger erinnert, die bis November 1938 in den anliegenden Häusern wohnten und während der NS-Zeit deportiert und ermordet wurden oder auf andere Weise ums Leben kamen.
Die Verlegung der "Stolpersteine" erfolgt um 12.15 Uhr an der Töngesstraße/Ecke Römerstraße (vor dem Weinbrunnen) zur Erinnerung an Bernhard Goldschmidt und seine Ehefrau Sara, um 12.45 Uhr in der Römerstraße 25 für Sophie Berney, um 13.15 Uhr in der Konrad-Adenauer-Straße 8 für Nathan Goldschmitt, Ehefrau Mathilde sowie Tochter Hildegard Goldschmitt, um 13.45 Uhr in der Schulrat-Spang-Straße 2 für Leopoldt, Isaak und Nelly Goldschmitt sowie um 14.15 Uhr in der Neugasse 38-40 für Rosaline und Lazarus Goldschmitt. Um 19.30 Uhr findet ein Vortrag von Gunter Demnig mit dem Titel "Stolpersteine - gegen das Vergessen" im Sitzungssaal der Ortsverwaltung statt.
Die Initiative ist ein weiterer Beitrag zur Erinnerung an das Schicksal der Ebersheimer Juden. Vor fast zwanzig Jahren hatten Friedrich Eckert und Georg Bertz in einem sorgfältig recherchierten Buch die Lebensgeschichten und Schicksale von Ebersheimer Juden veröffentlichet und in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht. Dem vorangegangen war im Jahr 1990 ein Besuch von Fritz Goldschmitt, dessen Ebersheimer Eltern und Schwester in der Reichspogromnacht aus dem Ort vertrieben und später ermordert worden waren. Die Schilderungen von Fritz Goldschmitt haben Spuren hinterlassen, an die sich viele Ebersheimer auch heute noch erinnern. Die Schicksale der Ebersheimer Juden waren dann in den letzten Jahren Gegenstand von verschiedene Publikationen. Weiterhin gab es regelmäßig Anregungen von verschiedenen Ebersheimer Bürgerinnen und Bürgern, Stolpersteine zu verlegen. Am 9. November 2008 erinnerte schließlich die Ortsgemeinde Ebersheim gemeinsam mit den katholischen und evangelischen Kirchen an die Reichspogromnacht 1938 und die Opfer der Verfolgung.
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15. September 2011
Ebersheimer Kerb: Feiern in und vor der Töngeshalle
Vom 9 . bis 13 . September wurde in Ebersheim die Kerb gefeiert. Freitags wurde das Fest von Ortsvorsteher Schwedass eröffnet. Gemeinsam mit dem Kerbejahrgang gab er auf der schön dekorierten Bühne der Töngeshalle den Startschuss für das Ebersheimer Traditionsfest.
Während der Kerb wurde ein buntes Programm geboten. Am Sonntag fand nach dem Festgottesdienst ein Festumzug von der katholischen Kirche zur Töngeshalle statt. Hier wurden die Gäste erwartet von den Wettertaler Blasmusik mit einem zünftigen Frühschoppen. Nachmittages gab es Kaffee und Kuchen und eine Tombola der "Kleinen Strolche". Abgerundet wurde der Tag von der Lyra-Jugend.
Am Montag fand das Jahrgangstreffen zum Dämmerschoppen statt und abends folgt dann der Auftritt des Großen Lyra-Orchesters. Beendet wurde die Kerb am Dienstag ab 11.00 Uhr mit dem traditionellen Leberknödelessen.
Nach den vielen kiritischen Stimmen im Vorjahr hat die Ebersheimer Kerb mit seinem neuen Konzept in diesem Jahr eine deutlich breitere Zustimmung gefunden.
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23. September 2011
Kinderwingert: Vom Rebschnitt bis zur Traubenernte live dabei
Acht Mädchen und Jungen haben in diesem Jahr wieder begeistert mitgemacht. Und das alles für eine Flasche Traubenmost und viel Erfahrung fürs Leben.
Die Rede ist vom Ebersheimer "Kinderwingert", der in diesem Jahr zum zweiten Mal von kleinen Winzerinnen und Winzern bewirtschaftet wurde. Fast neun Monate lang haben die sieben- bis zehnjährigen Kinder aus Ebersheim im Weinberg gearbeitet und für vier Zeilen mit fast 100 Rebstöcken die Patenschaft übernommen. Bei Matsch oder Regen pflegten und umsorgten die Kinder für eine Wachstumsperiode die mit ihrem Namen gekennzeichneten Reben.
Den Höhepunkt gab es dann am vergangenen Samstag. Ausgestattet mit Schere, Eimer und Gummistiefeln lasen, pressten und kelterten die Jungen und Mädchen in drei Stunden die Trauben für ca. 200 bis 250 Liter Wein. Nach der Arbeit gab es dann den verdienten Lohn: Eine Flasche Traubenmost aus "ihrem" Weinberg und ein Diplom, das die "Kiwi"-Kinder immer daran erinnern wird, wie anstrengend, aber auch schön die gemeinsame Arbeit im Weinberg war
Die Idee für den Ebersheimer "Kinderwingert" stammt von Alexandra Becker.
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1. Oktober 2011
Ortsgeschichte: Schicksale der Ebersheimer Juden
Juden in Ebersheim sind seit Mitte des 18. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Es waren die Familien Berney, Goldschmitt und Simon. Später kamen noch die Familien Mayer, Kahn, Nathan und andere dazu. Im Dritten Reich wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgt, vertrieben und ermordet. Im aktuellen " Ebersheimer Schaufenster" und auf den Internetseiten zur "Ebersheimer Geschichte" finden sich Artikel zur Geschichte und zum Schicksal der Ebersheimer Juden.
Die Artikel sind ein Beitrag in der aktuellen Diskussion um den richtigen und angemessenen Umgang mit der Ebersheimer Geschichte in der nationalsozialistischen Zeit. Im Mittelpunkt der derzeitigen Diskussionen stehen zum einen unberechtigte Vorwürfe in der AZ, mit der Ende August erfolgten Verlegung der "Stolpersteine" werde in Ebersheim "erstmals, nach fast 70 Jahren öffentlich der Ebersheimer Juden gedacht, die Opfer des Holocaust wurden". Zum anderen gibt es Angriffe gegen den Ebersheimer Ortsbeirat von der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Mainz-Bingen".
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10. Oktober 2011
Ebersheim unter Wasser: Stadt will Lösungen vorstellen
Den 8. Juni 2011 werden viele Ebersheimerinnen und Ebersheimer nicht vergessen. Bei einem Wolkenbruch mit sintflutartigen Regenfällen waren mehr als 100 Keller mit Wasser vollgelaufen. Dabei hatte sich das Wasser in vielen Häusern durch die Bodenplatten der Häuser gedrückt und die Grundmauern durchnässt.
Am Tag nach dem Wolkenbruch wurde intensiv über die Gründe der mangelhaften Entwässerung diskutiert. "Unser Regenrückhaltebecken ist 40 Jahre alt und noch nie ausgebaggert oder gereinigt worden", sagte Ortsvorsteher Helgi Schwedass damals der MRZ. Kritisiert wurde auch, dass die Entwässerungskapazitäten nicht an die gestiegene Anwohnerzahl angepasst worden sei. Rainer Emrich in der MRZ: "Das Wasser muss durch ein 30-er Rohr in Richtung Hechtsheim abfließen. Das reicht nicht."
Diese Aussagen wollte die Stadtverwaltung so nicht stehen lassen Nach ihrer Auffassung sind die Kanalisationskapazitäten ausreichend bemessen. Die Probleme kämen – so die Stadt - daher, dass einige Bauherren ihre Hausdrainage direkt mit der Kanalisation verbunden hätten mit der Folge, dass bei Wolkenbrüchen Rückstaueffekte entstünden, die die Keller volllaufen ließen.
Angesichts dieser unterschiedlichen Bewertungen stellt sich jetzt die Frage, welche Ursachen die mangelhafte Entwässerung tatsächlich hat und wie vollgelaufene Keller zukünftig vermieden werden können.
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12. Oktober 2011
Hoffnung: Gericht stoppt Nachtflüge am Flughafen
Zwischen 23 und 5 Uhr dürfen am Frankfurter Flughafen vorerst keine Flüge mehr starten und landen. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof entschieden. Ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidungen im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes besteht nicht
Bisher gelten in der Nacht Ausnahmeregelungen. Das Nachtflugverbot gilt ab Ende Oktober, wenn die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen wird.
Durch die Inbetriebnahme der neuen Landebahn am 21. Oktober 2011 wird auch Mainz-Ebersheim voraussichtlich stark vom Fluglärm betroffen sein. Die Entscheidung aus Kassel macht Hoffnung, dass die Nachtruhe durch die startenden Flugzeuge auch im südlichsten Mainzer Ortsteil zumindest teilweise geschützt wird.
Das jetzt verhängte Nachtflugverbot ist allerdings nur vorläufig. Eiine endgültige Entscheidung wird Anfang 2012 vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig getroffen werden.
Dementsprechend fielen die Reaktionen in Mainz auch verhalten aus.
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22. Oktober 2011
Ortsbeirat: Sitzung am 20. Oktober 2011
Der Ortsbeirat kam am 20. Oktober 2011 zu seiner vorletzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Zu Beginn der Sitzung wurde Florian Schilling (SPD) als Ortsbeiratsmitglied verabschiedet und Manfred Schweizer (SPD) als Nachfolger verpflichtet. Das neue Ortsbeiratsmitglied ist ein erfahrener Ortspolitiker. Schweitzer war bereits in der Wahlperiode 2004 bis 2009 Mitglied des Ortsbeirates.
Einstimmig beschloss der Ortsbeirat, die Verwaltung möge zusammen mit der MVG die Voraussetzungen für die sog. Grüne Welle für die Linien 66/67 im Bereich der Straßenkreuzungen Rheinhessenstraße/Ludwig/Erhard-Straße schaffen. Weiterhin wurde die Verwaltung einstimmig beauftragen, im Bereich "Kornblumenweg" geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung durch versetzte Einengung der Fahrbahn durchzusetzen. Im Zusammenhang mit senioren- und behindertengerechtes Wohnen in Ebersheim gab es eine konkrete Aussage der Stadt. "Neubauvorhaben in Ebersheim für den eigenen Bestand sind nach der Mittelfristplanung der Wohnbau Mainz GmbH nicht vorgesehen. Im vorhandenen Bestand können grundsätzlich Wohnungsanpassungen für solche Bedürfnisse vorgesehen werden. Zumindest aus der jüngs-ten Vergangenheit liegen uns solche Anfragen von Wohnbau-Mietern aus Mainz-Ebersheim nicht vor", heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der CDU.
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26. Oktober 2011
Bürgerproteste: Auch Ebersheimer demonstrieren gegen Fluglärm
Es war die größte Demonstration, die Mainz seit Jahren gesehen hat. Am vergangenen Samstag protestierten ca. 15.000 Menschen in der Landeshauptstadt gegen den immer lauter werdenden Fluglärm. Der mehrere hundert Meter lange Demonstrationszug zog vom Mainzer Hauptbahnhof bis nach Mainz-Kastel. Dort fand auch die Abschlusskundgebung statt.
Ebenso wie aus den anderen Mainzer Ortsteilen waren auch einige Ebersheimer Bürgerinnen und Bürger zum Hauptbahnhof gekommen, um dort ihre Interessen zu vertreten. "Es wird Zeit, dass die wirtschaftliche Gewinnmaximierung nicht länger einen absolut höheren Stellenwert bei der Festlegung der Flugrouten hat als unsere Gesundheit.", so ein Ebersheimer Bürger am Rande der Demonstration. Ebersheim ist der südlichste Mainzer Ortsteil und wird von der neuen Südumfliegung ab dem 30. Oktober stark betroffen sein. Vor diesem Hintergrund waren bei der Demonstration von einigen Ebersheimer Teilnehmern allerdings auch einige kritische Stimmen zu hören, da sich der Ort anders als andere Mainzer Ortsteile oder viele rheinhessische Gemeinden nicht deutlich nach außen als Einheit präsentierte und dementsprechend auch nicht wahrgenommen wurde. Wahrgenommen wurde allerdings, dass sich mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher Dr. Günter Zimmer und dem langjährigen Ortsvorsteher Rainer Emrich zumindest zwei Ortsbeiratsmitglieder an der Demonstration beteiligten.
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22. Oktober 2011
Stabwechsel: Ebersheim hat einen neuen Pfarrer
Prof. Dr. Paul Chummar ist der neue katholische Pfarrer in Ebersheim. Am 23. Oktober wurde er den Gläubigen vorgestellt.
Seine Predigt zur Einführung in die Pfarrgemeinde hatte Pfarrer Chummar unter das Motto "Ein Laternenträger sein ..." gestellt. " Für die Menschen dieser Gemeinde der Träger einer Laterne zu sein, in der das Licht Gottes brennt, und immer darauf zu achten, dass das Licht nicht gelöscht wird, darin sehe ich meine Aufgabe", so der neue Pfarrer in seiner Predigt. Der Gemeinde versprach er: "Ich möchte als Priester und Seelsorger für alle Gruppierungen da sein, für Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene, Familienkreise, Senioren, alte und kranke Menschen, für die Belange in der Ökumene zusammen mit dem evangelischen Geistlichen, für die Verbände am Ort, die in unterschiedlicher Weise mit unserer Pfarrgemeinde über Jahrzehnte, ja, vielleicht auch Jahrhunderte tief verbunden sind, und die manchmal auch nicht direkt mit der Pfarrgemeinde zu tun haben: einfach für alle Menschen dieses Stadtteils Ebersheim und vor allem, soweit es möglich ist, auch in der "Pfarrgruppe" zusammen mit Pfarrer Bartmann und seinem Team - einfach mit allen Menschen guten Willens."
Eine Woche vor der Einführung des neuen Pfarrers war Prof. Dr. Schwalbach von der Gemeinde verabschiedet worden. Im Festgottesdienst würdigte Generalvikar Dietmar Giebelmann das Wirken von Pfarrer Schwalbach, der 32 Jahre für die Seelsorge in Ebersheim verantwortlich war. Bei der anschließenden Veranstaltung in der vollbesetzten Töngeshalle dankten die Vertreterinnen und Vertreter von Kirche, Politik, Schule und Vereinen dem scheidenden Pfarrer für sein langjähriges Wirken. Pfarrer Schwalbach ließ es sich dabei nicht nehmen, unter Beifall der Gäste ein Staffelholz an seinen Nachfolger zu übergeben..
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5. November 2011
Kunstradfahren: WM-Titel ist zurück in Ebersheim
Katrin Schultheis und Sandra Sprinkmeier sind heute Morgen im japanischen Kagoshima zum vierten Mal Weltmeisterinnen im Zweier-Kunstradfahren geworden. In einem der spannendsten Wettbewerbe der letzten Jahre konnten sich die beiden Ebersheimerinnen gegen die bisherigen Weltmeisterinnen Jasmin Soika und Katharina Wurster (Tübingen) durchsetzen.
Vor dem entscheidenden Durchgang hatte das deutsche Duo Soika/Wurster einen neuen Weltrekord aufgestellt und damit das Starterfeld angeführt. In der Endrunde konnten die zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Weltmeisterinnen den wenige Stunden vorher aufgestellten Weltrekord noch einmal verbessern und damit klar die Spitze übernehmen. Für das zuletzt startende Team mit den beiden Ebersheimerinnen bedeutete dies, dass sie nur noch mit einem neuen, weiteren Weltrekord den WM-Titel erringen konnten. Und jetzt zeigte sich die ganze Klasse und die große Erfahrung von Katrin Schultheis und Sandra Sprinkmeier: Mit über 160 Punkten stellten sie einen neuen und dritten Weltrekord dieser Weltmeisterschaften auf und holten sich zum vierten Mal den WM-Titel.
Nicht nur in Japan, sondern auch in Ebersheim kannte anschließen der Jubel keine Grenzen mehr.
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22. November 2011
Feuerwehr-Jubiläum: Kalender auf Weihnachtsbasar vorgestellt
Alle Jahre wieder findet in Ebersheim der Weihnachtsbasar der Landfrauen statt. So auch in diesem Jahr und viele Ebersheimerinnen und Ebersheimer nutzten die Gelegenheit, die ersten Einkäufe für die beginnende Adventszeit zu tätigen. Wie immer, war der Weihnachtsbasar von den Landfrauen perfekt organisiert und liebevoll gestaltet gewesen. Mit Adventskränze, Gestecken, Handarbeiten, Plätzchen oder Marmeladen war es so auch dieses Jahr wieder gelungen, eine weihnachtliche Stimmung in die Töngeshalle zu zaubern.
Alle Jahr wieder wird beim Weihnachtsbasar auch der neue Ebersheimer Kalender vorgestellt. Diese Aufgabe hatten in diesem Jahr der stellvertretende Ortsvorsteher, Dr. Günter Zimmer, und der Wehrführer der Ebersheimer Feuerwehr, Wolfgang Ziegler, übernommen.
Thema des neuen Ebersheimer Kalenders ist das 125-jährige Jubiläum der Ebersheimer Feuerwehr. Der Kalender macht die Arbeit und das Engagement der Feuerwehr für das Gemeinwohl mit 37 Bildern lebendig. Die Fotos zeigen die Aktive Feuerwehr sowie die Jugendfeuerwehr im Einsatz und bei Übungen. Mit den Bildern wird auch gezeigt, wie die Feuerwehr im Ort integriert und wo sie zu Hause ist.
Neben den Bildern wird im Ebersheimer Kalender ausführlich die wechselvolle Geschichte der Ebersheimer Feuerwehr erzählt und die Arbeit der Feuerwehrmänner und –frauen wird gewürdigt. Das Kalendarium des Kalenders enthält wie üblich Hinweise auf örtliche Veranstaltungen und Feste.
Der Ebersheimer Kalender erscheint im neunten Jahr.
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3. Dezember 2011
Ortsbeirat: Beratungen zwischen Blumensträußen und Protesten
Das Schönste kommt in der Regel zum Schluss. Anders war es jetzt bei der Sitzung des Ortsbeirats am 1. Dezember. Zu Beginn der Sitzung gab es Blumen für die vierfachen Weltmeisterinnen im Zweier-Kunstradfahren der Frauen, Katrin Schultheis und Sandra Sprinkmeier, sowie für ihren Trainer Marcus Klein. Für die beiden Sportlerinnen gab es noch zusätzlich ein Wellness-Wochenende. Nach diesem schönen Auftakt gab es anschließend eine Diskussion zu den geplanten Einsparungen bei den Ortsverwaltungen. Bei diesem nicht so schönen Thema verabschiedete der Ortsbeirat eine Resolution, mit der gegen die geplanten Kürzungen der Ortsverwaltungen protestiert wurde. Konkret mahnte der Ortsbeirats eine Beteiligung bei den anstehenden Entscheidungen an.
Die anderen Tagesordnungspunkte der letzten Ortsbeiratssitzung in diesem Jahr wurden weniger spektakulär abgearbeitet. Die Ebersheimer SPD hatte beantragt, die Verkehrssicherheit in der Straße, Effenspitze, zu erhöhen. Als erste Maßnahme sollte jeweils im oberen und im unteren Bereich die Fahrbahn eine Beschriftung, 30km/h, aufgebracht werden. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. In einer Anfrage erinnerte die FDP daran, dass auf dem Dach der Schulsporthalle von der Dachdecker-Innung eine Muster-Photovoltaikanlage installiert wurde und der durch die Einspeisevergütung erzielte Überschuss einer sozialen Einrichtung zu Verfügung gestellt werden soll. Eine Antwort auf die Frage, ob der Verwaltung Informationen über die geplante Mittelverwendung für das Jahr 2011 vorliege, wurde in der Sitzung nicht beantwortet.
Die CDU-Ortsbeiratsfraktion hatte eine Anfrage zur Weiterführung der Linie 66 nach Nieder-Olm gestellt.
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13. Dezember 2011
Radsportverein: Teilnehmerrekord beim Ebersheimer Adventlauf
Christian Klaproth und Sabine Schmitt sind die Gewinner des Ebersheimer Adventlaufs. Der Läufer des TV Hechtsheim kam beim Hauptlauf über 10 km auf eine Zeit von 35:24 Minuten. Sabine Schmitt schaffte die gleiche Strecke in genau 41 Minuten. Beide Läufer sicherten sich mit ihren Erfolgen in Ebersheim erneut den Gesamtsieg im Wingertscup, einer Laufserie in Rheinhessen über fünf Läufe (Nackenheim, Wallertheim, Oppenheim, Zornheim, Ebersheim).
Der Hauptlauf war pünktlich im 11:30 Uhr gestartet worden. 116 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel. Der Ebersheimer Mario Müller schaffte mit einer Zeit von 37:58 den vierten Platz, was in der Endwertung des Wingertscups den zweiten Platz bedeutete.
Wie in den Vorjahren war die letzte Etappe des Wingertscup begleitet von verschiedenen anderen Laufveranstaltungen.
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24. Dezember 2011
Weihnachten: Krippe seit mehr als 70 Jahren in Ebersheim
Zu einem besinnlichen Weihnachtsfest gehört eine stimmungsvolle Krippe. So jedenfalls die Tradition in vielen Familien und Haushalten. In der katholischen Kirche in Ebersheim kann über den Jahreswechsel eine besonders schöne Weihnachtskrippe bewundert werden, die nicht nur eine wechselvolle Geschichte hat, sondern auch über einhundert Jahre alt ist.
Die Figuren sind wahrscheinlich um das Jahr 1909 hergestellt worden. Das war die Zeit, als in Ebersheim die Kirche erweitert wurde. Zu dieser Zeit hat in Ebersheim allerdings noch niemand an die heutige Krippe gedacht. Wir wissen nämlich, dass die Figuren im Jahr 1930 - also vor mehr als siebzig Jahren - von der Ebersheimer Pfarrgemeinde für 134 Mark gekauft wurden. Für diese Figuren wurde anschließend von den Gemeindemitgliedern ein neuer Stall mit einem stabilen Unterbau hergestellt. Diese Weihnachtskrippe konnte seitdem jedes Weihnachtsfest in der katholischen Kirche bewundert werden.
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