19. Juli 2010 - Die Internetseiten des „Ebersheimer Albums“ werden derzeit grundlegend überarbeitet und neu gestaltet. Anfang August werden diese Seiten aus dem Netz genommen und durch die neuen Seiten ersetzt. Es handelt sich dann dabei zunächst um eine sogenannte Beta-Version. Diese enthält dann zwar schon die wesentlichen Inhalte, ganz fertig werden die Seiten aber noch nicht sein. Getestet werden sollen auch die neuen technischen Funktionalitäten, bei denen die Präsentation von Bildern gegenüber heute deutlich verbessert wird.
Die Testphase läuft dann von Anfang August bis zum 28. August 2010. An diesem Tag findet der „Tag der offenen Tür“ des Gewerbevereins statt und aus diesem Anlass soll das „neue“ Ebersheimer Album dann fertig sein.
Weinfest im Dorf: Viele Besucher trotz Hitze und WM
Es kam hoher Besuch nach Ebersheim, und das an mehreren Tagen. Die rheinhessischen Weinprinzessin Katharina Faust eröffnete freitags das Ebersheimer Weinfest und erläuterte montags beim traditionellen Rundgang durch die Höfe die vorzüglichen Weine des Jahrgangs 2009. Begrüßen konnten die Ebersheimer Winzerinnen und Winzer bei diesem Rundgang auch Staatsministerin Doris Ahnen, die sich wie viele andere Weininteressierten von der besonderen Qualität des Spitzenjahrgangs überzeugen wollten.
Der Rundgang war der Abschluss eines Weinfestes, das neben dem Wein von tropischen Temperaturen und den Finalspielen der Fußball-WM in Südafrika geprägt war. Die späten Fußballspiele waren für viele Gäste ein Anlass, nach den jeweiligen Schlusspfiffen auf das Weinfest zu gehen. Zu dieser späten Stunde wurden regelmäßig die Temperaturen angenehmer und so blieb es nicht aus, dass die Höfe teilweise bis tief in die Nacht noch gut besucht waren.
Eröffnet wurde das Weinfest am 9. Juli 2010 auf dem Festplatz, wo neben der Ebersheimer Kerbe-Jugend erstmals auch der Ortsbeirat einen Weinstand aufgebaut hatte. Die Entscheidung der Veranstalter, nach mehreren Jahren erneut auf den Weedenplatz zu gehen, erwies sich als richtig. Auf diesem engen Platz entwickelte sich eine gemütliche und familiäre Atmosphäre und trug damit dazu bei, dass sich viele Gäste des Weinfestes hier wohl fühlten
22. Juni 2010 - Es ging hoch her im Ortsbeirat. Vorwürfe des Ortsvorstehers an frühere Ebersheimer Stadträte und an weitere Ortspolitiker wurden mit deutlichen Worten der Gescholtenen erwidert. Versuche von Grünen-Politiker Manfred Gill, den Streit zu schlichten, scheiterten angesichts der aufgeheizten Stimmung kläglich. Am Ende der Auseinandersetzung stand fest, dass die Gräben zwischen Ortsvorsteher und Teilen des Ortsbeirats tiefer geworden sind. Die Mainzer Tageszeitungen konnten deshalb wieder ein unschönes Bild von der Ebersheimer Ortspolitik zeichnen. „Unverschämte Vorwürfe“ und „Zoff im Ortsbeirat“ waren Überschriften, die mit einer sachlichen und auch notwendigen Streitkultur im Ortsbeirat nichts zu tun haben.
Stein des Anstoßes war eine Anfrage der CDU zum Stand der Sanierung und Erweiterung der Töngeshalle.
19. Juni 2010 - Eine Sitzung des Ortsbeirats fand am 17. Juni 2010 statt. Folgende Tagesordnungspunkte wurden in der öffentlichen Sitzung beraten:
Anträge (1. Optische Vergrößerung des Kreisels in Richtung der Straße "In den Teilern", 2. Einmündung Zornheimer Straße in Römerstraße - Rücksetzung des Bürgersteiges und Verbreiterung der Abbiegefahrbahn, 3. Errichtung von Wartehäusern an den Bushaltestellen "Gärtnerei Fuchs/Messe Ost") sowie Anfragen (4. Sanierung und Erweiterung der Töngeshalle, 5. Auffangvorrichtungen für Oberflächenwasser, 6. Sachstandsberichte, 7. Mitteilungen und Verschiedenes, 8. Einwohnerfragestunde).
Ergebnisse: Mehrheitlich wurde beschlossen, den Kreisel in der Töngesstraße in Richtung der Rheinhessenstraße zu vergrößern.
14. Juni 2010 - Es war ein Wochenende mit vielen Veranstaltungen. Der TSV Ebersheim hatte zum Jugendfußballturnier eingeladen und der Radsportverein konnte viele Hobbyradfahrer beim „Tag des Rades“ begrüßen. Im Töngeshof trafen sich die Organisatoren und Veranstalter des Weinfestes für das obligatorische Gruppenfoto, während die Feuerwehr einen Fotografen auf das Dach eines Hochhauses für das Bild einer Imagekampagne eingeladen hatte.
Viele Fotos gab es auch auf dem Gelände des Kleingartenvereins „An der Lochsteig“. Gefeiert wurde hier das 25jährige-Jubiläum mit einem großen Sommerfest und der Einweihung des neuen Vereinshauses. An den beiden Festtagen konnte der Vorstand des Vereins viele Gäste begrüßen. Das Grillfest am Samstag bot dabei die Gelegenheit, verdiente Mitglieder zu ehren und an die seit einem viertel Jahrhundert währende Geschichte zu erinnern.
8. Juni 2010 - Auf eine Patin oder einen Paten können viele stolz sein. Stolz ist deshalb auch die Ebersheimer Agenda-Gruppe. Diese hatte Ende vergangenen Jahres bei einem Ortsportrait von Ebersheim mitgewirkt, das vom SWR-Fernsehen am 15. Dezember 2009 in der Sendung ‚Hierzuland’ ausgestrahlt wurde. In dieser Sendung hatte der SWR berichtet, dass die Agenda 21 Gruppe „gerade für einen eigenen Dorfplatz“ kämpfe und es „einen Interessenkonflikt gibt, der noch nicht gelöst ist“.
Mit dieser Sendung des SWR war für die Agenda in Ebersheim der „Dorfplatz“ geboren worden, der am vergangenen Sonntag mit einer großen Veranstaltung der Agenda eingeweiht wurde. Viele Besucherinnen und Besucher konnten sich dabei überzeugen, dass es sich bei dem neuen Dorfplatz um einen neuen Mittelpunkt für eine lebendige Dorfgemeinschaft handelt. Eingerahmt von katholischer Kirche, Ortsverwaltung und Sitzungssaal der Ortspolitik liegt der neu gestaltete Platz im Zentrum des Ortes. Er ist jetzt ausgestattet mit einem fest installierten Weinstand, mit teilweise neuen Spielgeräten für Kinder und einer Boulebahn für jung und alt. Als Ortsteil der Stadt Mainz mit den meisten Familien und dem größten Weinanbaugebiet spiegelt der neue Dorfplatz damit die Struktur des ganzen Ortsteils wieder und hat das Potenzial, sich zu einem lebendigen Kommunikationsplatz für die Bewohner von Ebersheim zu entwickeln.
Dass es soweit kommen konnte, ist in erster Linie der Agenda zu verdanken.
1. Juni 2010 - Irgendwie war im Mai nicht viel los in Ebersheim. Es gab keine größeren Veranstaltungen und die Mainzer Rhein-Zeitung brachte während des ganzen Monats keinen einzigen Artikel über den Ortsteil. Das hatte es seit Jahren nicht mehr gegeben. Diese vielleicht zu ruhige Zeit in Ebersheim ist mit dem Feuerwehrfest am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. Und man hat gemerkt, dass die Ebersheimerinnen und Ebersheimer richtig darauf gewartet hatten, sich wieder gesellig zusammenzusetzen, gemeinsam Pläne zu machen oder einfach nur zu feiern. Trotz des durchwachsenen Wetters waren samstags und sonntags die Bänke vor dem Feuerwehrhaus dicht besetzt und an den Wein- Bier- und Essensständen bildeten sich einige Schlangen. Am Ende der zwei Tage konnte die Feuerwehr auf ein gelungenes Fest zurück schauen.
Ausruhen können sich die Organisatoren des Festes und die Mitglieder der Feuerwehr allerdings nicht.
13. Mai 2010 - Schade. Die Nachricht, dass der Fuchsbau am Samstag wieder öffnet, hätte an sich nur Freude auslösen können. Tatsächlich ist diese Meldung aber mit einem unguten Beigeschmack verbunden.
Am vergangenen Dienstag hatte die Allgemeine Zeitung über schwerwiegende Vorwürfe der neuen Bertreiber gegen Ortsvorsteher Schwedass berichtet. Ortsvorsteher Helgi Schwedass habe auf der Homepage der FDP Ebersheim erklärt, dass die Zukunft der Gaststätte ungeklärt sei, obwohl die Ortsverwaltung wisse, dass der Fuchsbau wiedereröffne. "Wir erwarten, dass Herr Schwedass mit der selben Intensität, mit der er Spekulationen betreibt, diese auch berichtigt.", so werden die neuen Betreiber in der Mainzer Tageszeitung zitiert.
Der Vorwurf, der Ortsvorsteher verbreite wider besseren Wissens Gerüchte über die Neueröffnung einer etablierten Gaststätte, wiegt schwer. Deshalb ist es gut, dass dieser Vorwurf mit einem weiteren Bericht in der AZ aus der Welt geschafft wurde.
Die Stadt Mainz will sich von ihrem Stadtteil Ebersheim durch einen „Wall von Windrädern“ abgrenzen. Diesen Verdacht hat die FDP geäußert und auf entsprechende Planungen der Stadt verweisen. Die Baudezernentin der Stadt hat in einem Artikel der Allgemeinen Zeitung vom 28. April 2010 zu den „bereits ausgeguckte Fläche zwischen Ebersheim und Hechtsheim“ Stellung bezogen und über den aktuellen Sachstand informiert. Danach hängt ein neuer Windpark „jetzt von einem vogelschutzrechtlichen Gutachten ab, denn durch Mainz verlaufe ein Vogelzugkorridor von europäischer Bedeutung“. Nicht mehr die örtliche politische Willensbildung, sondern ein möglicher Vogelzugkorridor wird demnach den Ausschlag dafür geben, ob es zukünftig noch mehr Windräder auf Ebersheimer Gebiet gibt oder nicht. Für uns Ebersheimer ist dies einmal mehr ein Signal, wie die Stadt auch weiterhin mit dem südlichsten Ortsteil umgehen will.